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Freitag, 15. Dezember 2017

Wettbewerb

Auf dem Weg nach Hockenheim

Von Andrea Kreitsch | 9. März 2017 | Ausgabe 10

50 Studierende, ein Ziel: die Poleposition beim Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany im August – der VDI begleitet das Team der TU Darmstadt.

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Foto: TU Darmstadt Racing Team

Blick zurück: Mit diesem Boliden ging das Racing Team der TU Darmstadt im vergangenen Jahr ins Rennen.

Die Vorbereitungen für die Formula Student Germany (FSG) sind in vollem Gange: Für den Konstruktionswettbewerb im August entwickeln Studierende in Teamarbeit einen Rennwagen und treten in verschiedenen Disziplinen gegen andere Hochschulen an. Wie in den vergangenen Jahren begleitet der VDI wieder ein Team auf dem Weg nach Hockenheim. Dieses Jahr: das TU Darmstadt Racing Team e. V. (DART).

50 Studierende aus mehr als acht Fachrichtungen haben ein Ziel vor Augen: einen soliden Rennboliden bauen und gute Ergebnisse erzielen. Das bedeutet minimal 15 Stunden pro Woche Arbeit als Mitglied bis hin zu teilweise mehr als 80 Stunden die Woche als Teamleitung. Als einer von wenigen Teilnehmern in der Formula Student entwickelt die DART-Gruppe sowohl die Reifen als auch die Motoren selbst. Unterstützt werden sie dabei finanziell und mit Equipment von ihren Sponsoren.

Die Darmstädter rollen dieses Jahr mit ihrem Rennwagen µ2017 („Mü 2017“) an die Startlinie der FSG. Doch das ist noch nicht alles: Sie nehmen die Herausforderung an und starten mit einem weiteren Wagen in die neue Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless. Dafür müssen sie ein Fahrzeug konstruieren, das autonom fährt.

Das Darmstädter Hochschulteam hat bereits letztes Jahr mit kreativen Ideen zum Konzept der neuen Wettbewerbsklasse beigetragen und das neue Reglement maßgeblich beeinflusst. „Unser Konzept überzeugte die Jury beinahe vollständig und so erreichten wir den zweiten Platz des Concept Awards. Ein Erfolg, auf den wir bei dem ersten regulären FSG-Driverless-Wettbewerb dieses Jahres aufbauen wollen“, erklärt das DART-Team.

Personal planen, technische Ziele setzen und Finanzierung konzipieren – eine spannende Phase für die Studierenden, insbesondere für ihr Driverless-Projekt. Sie beschreiben ein weißes Blatt und müssen Entscheidungen zu Sensorik- oder Hardwarekonzepten ohne entsprechende Erfahrung treffen. Wie sich das umsetzen lässt, möchten sie jetzt herausfinden. Doch bevor die fertigen Boliden dann auf den Formula-Student-Events in Ungarn, Deutschland und Spanien an den Start gehen, werden sie ausführlich optimiert und getestet.

http://www.blog.vdi.de

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