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Dienstag, 12. Dezember 2017

Integration

Geflüchtete Ingenieure netzwerken mit Kollegen

Von VDI | 24. August 2017 | Ausgabe 34

Wago Kontakttechnik und VDI OWL luden zum Austausch ein.

BU Wago
Foto: Wago Kontakttechnik

Intensive Diskussionen zu Arbeitsmarktchancen Geflüchteter gab es bei Wago Kontakttechnik in Minden

Über Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge tauschten sich bei der Firma Wago Kontakttechnik in Minden 35 geflüchtete Ingenieure, VDI-Mitglieder und 15 Unternehmensvertreter aus. Ebenso dabei waren Ansprechpartner aus Beratungsinstitutionen, den Jobcentern und der Agentur für Arbeit.

Die Wago-Repräsentanten betonten dabei: „Um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren zu können, ist ein intensiver Austausch aller Beteiligten von zentraler Bedeutung. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Netzwerkveranstaltung dafür eine Plattform bieten konnten.“

Der Schwerpunkt lag auf dem interaktiven Kennenlernen, bei dem sich jeweils sieben bis acht Personen im Gruppengespräch vorstellten, Erfahrungen und Herausforderungen aus der jeweiligen Perspektive des Geflüchteten, des Arbeitgebers und der Beratungseinrichtung diskutierten. Anschließend wechselten die Gruppen und nach der zweiten Vorstellungsrunde wurden Chancen und Lösungsansätze für die zuvor identifizierten Herausforderungen diskutiert.

Viele bedankten sich für die Initiative des VDI OWL, zusammen mit der Firma Wago diese Netzwerkveranstaltung durchzuführen. Die Teilnehmer sahen dies als Möglichkeit, direkt miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen. „Es gibt bislang keine zusammenfassende Übersicht zu geflüchteten Ingenieuren, deren Qualifikationsprofil und die Anforderungen an Nachqualifikation“, so Manfred Neumann vom Jobcenter Bielefeld. Auch die Unternehmensvertreter bekamen nützliche Informationen und Anregungen von den geflüchteten Akademikern.

Darüber hinaus referierten die Ansprechpartner der Arbeitsagentur und des Jobcenters über die rechtlichen Möglichkeiten. Hier wurden die Unternehmen ermutigt, immer im Einzelfall bei den zuständigen Stellen nachzufragen, denn es gebe viele Möglichkeiten der Unterstützung bei der Einstellung oder der Praktikumsvergabe. Die Veranstaltung bestätigte den Wunsch der Migranten nach mehr Kontakten zu den Firmen. Auch die kurze Werksbesichtigung und der damit verbundene Einblick in die Arbeit vor Ort stießen bei den Teilnehmern auf große Zustimmung.VDI

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