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Freitag, 15. Dezember 2017

Deutscher Ingenieurtag

Ingenieure diskutieren Chancen von Arbeit 4.0

Von Marco Dadomo | 23. März 2017 | Ausgabe 12

Drei Viertel der deutschen Bevölkerung glauben, dass Arbeit 4. 0 bis 2030 zu spürbaren Veränderungen führen wird.

Foto: European Union/EC-Audiovisual Service/Francois Walschaerts

Günther Oettinger spricht im Mai auf dem Deutschen Ingenieurtag in Düsseldorf.

Die Skepsis ist groß, dass durch die Digitalisierung mehr Menschen beruflich abgehängt werden. Dies geht aus dem Zukunftsmonitor hervor, einer repräsentativen Umfrage, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben hat.

Das Thema bewegt auch Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, die auf dem 28. Deutschen Ingenieurtag des VDI am Nachmittag des 11. Mai in Düsseldorf über die Chancen und Risiken der Arbeitswelt in der digitalen Transformation diskutieren.

Auf dem Podium: Anette Weisbecker (Fraunhofer IAO), Kurt Bettenhausen (Siemens), Frank Riemensperger (Accenture), Andreas Stutz (Studenten und Jungingenieure im VDI) und VDI-Direktor Ralph Appel. Hinzu kommt Lothar Schröder, der im Bundesvorstand von Verdi für Innovation und Gute Arbeit zuständig ist. Er wird dafür sorgen, dass in der Diskussion über die digitalisierte Arbeitswelt die Perspektive der Arbeitnehmer berücksichtigt wird. Dafür, dass die deutsche Bevölkerung im europäischen und internationalen Vergleich nicht ins digitale Abseits gerät, macht sich auch der ehemalige Digital- und neue Finanzkommissar Günther Oettinger stark. Der CDU-Politiker forderte jüngst, einen stärkeren Fokus auf die europäische Zusammenarbeit zu legen, um die Digitalisierung in Europa voranzutreiben. 500 Mrd. € müssten in den kommenden acht Jahren aufgebracht werden, um die digitale Infrastruktur zu verbessern und europäische Standards für digitale Dienstleistungen und Produktion zu etablieren. Oettinger wird auf seiner Festansprache am Abend des Deutschen Ingenieurtages klare Worte dazu finden.

Zuvor wird VDI-Präsident Udo Ungeheuer in einer Rede die Position des Ingenieurvereins zum VDI-Jahresthema „Arbeit in der digitalen Transformation“ darstellen. Dabei wird er Forderungen vor allem zum Thema digitale Bildung formulieren.

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