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Donnerstag, 19. Oktober 2017, Ausgabe Nr. 42

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Reaktionen

Leserforum

Von VDI | 5. Oktober 2017 | Ausgabe 40

VDI-Präsident Prof. Udo Ungeheuer plädierte in den VDI nachrichten 38/2017 für mehr Sachlichkeit in der Debatte um den Dieselmotor. Sein Beitrag erzeugte zahlreiche Reaktionen bei den Lesern.

BU
Foto: VDI/Catrin Moritz

VDI-Präsident Prof. Udo Ungeheuer plädiert in der Diskussion um Antriebs- und Abgastechnologien für mehr Sachkenntnis und Augenmaß.

Erdgas als Alternative

Die Aussagen von Herrn Prof. Ungeheuer kann ich nur unterstützen. In der ganzen Debatte wird meist nur der Elektroantrieb als die einzige Lösung erwähnt. Dabei gibt es schon den Erdgasantrieb sowohl für Pkw als auch Lkw. Diese Technologie hat  fast  jeder Hersteller im Angebot, sie ist ausgereift, deutlich billiger als E-Fahrzeuge, heute schon sauberer als Benzin- und  Dieselmotoren, und Erdgas ist  weltweit  verfügbar. Wenn das noch nicht genug ist, kann auch Biogas oder Power-to-Gas in den Tank. Allein die Typenvielfalt und Reichweiten der Fahrzeuge können noch verbessert werden. Das sollte machbar sein. Auch stundenlanges Laden entfällt, nur die Tankstellendichte könnte höher sein. Auch das ist lösbar. Hier sind die Tankstelleneigentümer und Versorger gefordert. Schließlich liegt in fast jeder Straße eine Erdgasleitung. […] Hierfür hoffe ich auf Besserung, denn wie Herr Prof. Ungeheuer schon sagt: „Wir brauchen den Verbrennungsmotor noch lange.“ Andreas Karn (Leserbrief)

Augenmaß und Vernunft

Es ist sehr gut, dass endlich jemand das Thema ganzheitlich und objektiv betrachtet. Es ist kaum zu ertragen, wie viel Unsinn über dieses Thema verbreitet wird. Der Schaden, der davon ausgeht, dürfte erheblich sein, und umso mehr erstaunt es mich, wie das Thema Dieselfahrzeuge immer wieder destruktiv befeuert wird. Augenmaß und Vernunft sollten endlich wieder die Oberhand bekommen.  Carsten Jordan (Xing)

Das geschriebene Wort überzeugt

Endlich mal eine offene und auch recht objektive Darstellung dieser Problematik – das habe ich mir schon lange gewünscht, dass jemand aufsteht und die inkompetenten/populistischen Halbwahrheiten geraderückt, welche seit einiger Zeit von diversen „Experten“ , Politikern und Pressevertretern verbreitet werden. In vielen Diskussionen mit Bekannten versuche ich seit Längerem, dieses Thema zu objektivieren – diesen Artikel habe ich jetzt schon einigen Freunden gezeigt und großes Erstaunen ausgelöst – das geschriebene Wort überzeugt einfach besser, noch dazu, wenn es von einer Institution wie dem VDI kommt. Peter Zeiser (Leserbrief)

Hoffnung auf eine sachliche Debatte

Für den Beitrag kann man Herrn Prof. Ungeheuer nur beglückwünschen. Die Debatte um den Dieselmotor ist ja eindeutig aus dem Ruder gelaufen. Dass viele Medien, Verbände und bestimmte Parteien das Thema Dieselmotor zu ihrem Vorteil nutzen, wundert mich nicht, aber es haben auch einige „ Automobilexperten“ sich hier angeschlossen, um der Automobilindustrie allgemeines Versagen vorzuwerfen. Dies ist ja, wie Herr Prof. Ungeheuer richtigerweise betont, keineswegs der Fall.

Viele Leser werden sich ja sicher noch an den Dieselmotor in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren erinnern. Aus dem einstmals „rauen Gesellen“ mit wenig Leistung, Lärm und Rußabgasen ist ein äußerst leistungsfähiger, sparsamer Antrieb mit deutlich verringerten Abgasen geworden.

Man kann nur hoffen, dass die allgemeine Diskussion um den richtigen Antrieb für die Zukunft nach der Bundestagswahl versachlicht wird und die deutsche Automobilindustrie nicht in die falsche Richtung gezwungen wird.  Günther Mikoleizig (Leserbrief)

Die Namen der Autohersteller nennen

Sehr geehrter Herr Professor Ungeheuer, mit Ihrem Anliegen, der Dieseldebatte mehr Maß, Orientierung, Wahrheit und Ehrlichkeit zukommen zu lassen, sprechen Sie mir aus dem Herzen, mit Ihren inhaltlichen Beiträgen nicht. Bitte nennen Sie ruhig die Namen der­jenigen Autohersteller – so es sie gibt –, die nicht manipuliert haben. Die Öffentlichkeit sucht diese Orientierung dringend. Dank des hohen Exportanteils unserer Fahrzeuge und Technologien geht es auch nicht nur um Städte in Deutschland und der EU, sondern auch um die Megametropolen weltweit. Deren Luft hat sich dramatisch verschlechtert. Der Beitrag der deutschen Autobauer war im Wesentlichen, dass Klimaanlagen und Luftfilter der deutschen Luxuskarossen verbessert wurden – während gleichzeitig der Ausstoß an CO2 und giftigen Abgasen im realen Fahrbetrieb anstieg. Es gibt in Bezug auf NOx und andere Abgase nicht nur ein Problem in Deutschland, sondern weltweit. […]  Helmut Randoll (Leserbrief)

Öfters solche Interventionen

Endlich kritisiert mal jemand mit der nötigen Reputation die unsachliche Diskussion über den Dieselmotor. In Politik und Bevölkerung wurde mal wieder bewiesen, dass es sich ohne Fachwissen gut diskutieren lässt!!! Vom VDI wünsche ich mir viel öfter solche Interventionen und von der Bundesregierung, doch bitte auf die Expertise des VDI zurückzugreifen! Niklas Riemann (Facebook)

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