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Donnerstag, 10. August 2017, Ausgabe Nr. 32

Donnerstag, 10. August 2017, Ausgabe Nr. 32

VDI

Raus aus den Startlöchern

Von Marco Dadomo | 15. Dezember 2016 | Ausgabe 50

Die Digitale Transformation und das Projekt VDI 2020 kennzeichneten das Jahr 2016.

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Foto: Ernsting/LAIF

Wie sieht die digitale Arbeitswelt künftig aus? Darüber will der VDI im kommenden Jahr mit Experten, Politik und Gesellschaft diskutieren.

Foto: Foto VDI/Catrin Moritz

Arbeit in der Digitalen Transformation ist das VDI-Jahresthema 2017.

VDI-Direktor Ralph Appel blickt zufrieden auf das Jahr 2016 zurück. Die Digitale Transformation war und ist das Thema überhaupt. „Auch der VDI hat da kräftig mitgemischt“, weiß Appel, „das fing im Januar mit unserer fünften Industrie-4.0-Tagung an, ging weiter über die Cebit und die Hannover Messe im April, bis hin zu zahlreichen Expertenveranstaltungen sowie der Erstellung von VDI-Positionspapieren und Stellungnahmen zu den verschieden Facetten dieser sogenannten vierten industriellen Revolution.“

Ein Ende ist laut Appel nicht in Sicht, im Gegenteil; Zwar haben die großen Industriekonzerne die Herausforderungen, wie den Umgang mit Big Data oder dem Internet der Dinge und die damit verbundenen Entwicklungen längst in der Umsetzung, aber der Mittelstand hänge zum Teil noch hinterher. Noch immer werde über dringend notwendige neue Geschäftsmodelle diskutiert, um sich für die sich abzeichnenden schnellen Veränderungen erfolgreich im Markt behaupten zu können. „Viele Herausforderungen bietet auch das Thema Arbeit in der Digitalen Transformation“, so der VDI-Chef weiter, „wir haben dieses Thema deshalb zum VDI-Jahresthema für 2017 gewählt. Wie die Arbeitswelt für Ingenieurinnen und Ingenieure in einer digitalisierten Zukunft aussehen wird, werden wir verstärkt im kommenden Jahr mit Experten aus Technik, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutieren und ist auch Kernthema auf dem Deutschen Ingenieurtag am 11. Mai 2017.“

Appel ist nicht nur aufgrund der Komplexität der Digitalisierung froh darüber, dass der VDI auf ein sehr breites Netzwerk aus ehrenamtlichen Experten und aktiven Mitgliedern zählen kann. „Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind unsere rund 12 000 ehrenamtlich Aktiven in den VDI-Regionen, Netzwerken und Gremien ein Garant dafür, dass der VDI zu Fragen und Entwicklungen, von denen der Erfolg auch des Technologiestandortes Deutschland abhängt, gefragt und gehört wird.“

So richtig aus den Startlöchern kommt der VDI selbst Appel zufolge auch bei der Umsetzung des Projekts VDI 2020 auf Basis des neuen Leitbildes, das 2015 erarbeitet worden war. „Die Kernziele unseres Projekts sind eine stärkere Mitgliederbindung sowie weiteres Wachstum durch interessante neue Angebote, mehr öffentliche Wahrnehmung und gestalterischer Einfluss – wir sehen uns als Denkfabrik für Technik – sowie, als Unterstützung dafür, eine noch effizientere Organisation. Dafür haben wir in diesem Jahr erste Maßnahmen entwickelt, verabschiedet und teilweise sogar schon umgesetzt. Ich habe den Eindruck, dass alle jetzt wissen und verstehen, dass und wie wir den VDI fit für die Zukunft machen werden“, so Appel. „Dazu gehört auch das Thema der Digitalisierung im eigenen Hause.“

Zufrieden ist der VDI-Chef auch mit dem wirtschaftlichen Ausblick. „Mit einer, erstmals nach 13 Jahren, notwendigen Beitragsanpassung ab 2017 haben wir auch finanziell ein gutes Fundament gelegt, um unsere neuen Ideen, Projekte und Angebote zum Vorteil unserer Mitglieder umsetzen zu können. Ich bin überzeugt, dass unsere Mitglieder die Notwendigkeit dieser Maßnahme verstanden haben und danke ihnen für diese Unterstützung. Wir sind jetzt gut aufgestellt, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich arbeiten zu können und damit auch die öffentliche Wertschätzung für die Arbeit der Ingenieurinnen und Ingenieure Deutschlands weiter zu steigern sowie an der erfolgreichen Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes maßgeblich mitzuwirken zu können.“ 

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