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Dienstag, 12. Dezember 2017

Jubiläum

Technik verstehen, Technik gestalten

Von Joel Stoy | 16. Februar 2017 | Ausgabe 07

Der Württembergische Ingenieurverein wurde 140 – und lud ein.

Aufmacher BV Württemberg BU1
Foto: Württembergischer Ingenieurverein e. V./Daniela Döhring

Neujahrsempfang: Wilhelm Bauer (WIV-Vorsitzender) mit Udo Ungeheuer (VDI-Präsident), Franz Untersteller (Umweltminister BW) und Rolf Bulander (v.l.).

Mit einem Neujahrsempfang startete der Württembergische Ingenieurverein ins Jubiläumsjahr: Seit 140 Jahren agiert er in der Region erfolgreich. Zur Veranstaltung Ende Januar kam neben 135 Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft auch Umweltminister Franz Untersteller.

Die Herausforderung der Zukunft bestehe darin „Technik nicht nur anzuwenden, sondern auch zu verstehen und zu gestalten lernen“, so Wilhelm Bauer, Vorsitzender des Württembergischen Ingenieurvereins. Daher plant der Verein ein technisches Bildungszentrum für die Allgemeinheit. Und: „In Reutlingen bekommt die VDI-Bezirksgruppe unter neuer Führung jetzt eine ständige Geschäftsstelle und startet mit einem breiten Angebot an regelmäßigen hochkarätigen Vorträgen durch.“ Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Franz Untersteller, lobte den VDI für seinen gesellschaftlichen Diskurs: „Technik ist ein wesentlicher gesellschaftlicher Veränderungsmotor. Der VDI ist dabei nicht nur Treiber einzelner Technologien. Er gestaltet vielmehr entscheidend das Leitbild mit, welches unsere Gesellschaft für die Gestaltung künftiger Technik als Maßstab ansetzt. Neue Technologien müssen in der Lage sein, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Hierfür leistet der VDI wertvolle Beiträge.“ Auf das größte Projekt des Vereins verwies VDI-Präsident Udo Ungeheuer: den Bau des VDI-Hauses Stuttgart, das seit 40 Jahren Fortbildungen für Ingenieure anbietet.

Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Bereichs Mobility Solutions, blickte in die Zukunft: „In wenigen Jahren ist Mobilität nahtlos vernetzt. Heute buchen Sie die Übernachtung im Internet, in Zukunft bestellen Sie Ihre Mobilität online.“ Für Bosch ist die Sache mit der Fortbewegung klar: „Sie ist elektrifiziert, automatisiert und vernetzt. Wir entwickeln Lösungen, die Elektromobilität für die breite Masse erschwinglich machen. Dazu zählen neben leistungsstarken Batterien für Elektroautos auch Innovationen wie elektrische Achsantriebe.“ 

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