Passwort vergessen?  | 
 |  Passwort vergessen?  | 
Suche
  • Login
  • Login

Montag, 11. Dezember 2017

Big Data

Software bahnt den Weg durch die Datenflut

Von Jens D. Billerbeck | 12. Januar 2017 | Ausgabe 01

Wenn Milliarden von Sensoren im Internet of Things (IoT) Messergebnisse, Töne und Bilder senden, entsteht eine Flut von Daten.

Die Fähigkeit, daraus relevante Informationen zu generieren, ist der Schlüssel für ein erfolgreiches IoT-Projekt. Das bestätigte eine vom Softwarekonzern SAP gesponserte Umfrage der Marktforscher von IDC, die im Oktober 2016 bei knapp 400 Unternehmen in Deutschland durchgeführt wurde.

Fast 90 % der Befragten bestätigen die Notwendigkeit eines Datenmanagementkonzeptes, um die drei größten Herausforderungen im Bezug auf Sensordaten zu meistern: die Aufbereitung unstrukturierter Daten, ihre Analyse und ihre Langzeitaufbewahrung.

Kein namhafter Softwareanbieter versäumt es derzeit, sich für die Herausforderungen des IoT aufzustellen und Kooperationen einzugehen. Für die deutsche Softwareindustrie ist Bosch mit seiner IoT-Cloud ein gefragter Partner (s. Seite 23). Sowohl SAP als auch die Software AG haben entsprechende Kooperationen vereinbart. Für Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, ist dies ein deutliches Signal für den Standort Deutschland in Sachen IoT und Industrie 4.0

Auch IBM setzt in Sachen IoT auf den Standort Deutschland und hat in München die weltweite Zentrale für ihr kognitives, selbstlernendes Computersystem Watson aufgebaut. Hier wird mit Partnern an konkreten Lösungen gearbeitet. So sollen z. B. die Sensorkopfhörer des Münchener Start-ups Bragi genutzt werden, um Mitarbeitern im Berufsalltag Sprachanweisungen zu geben und gleichzeitig ihr Wohlbefinden im Blick zu haben.

stellenangebote

mehr