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Montag, 11. Dezember 2017

Gesundheit

Achtsame Ingenieure leben stressfreier

Von Wolfgang Schmitz | 30. März 2017 | Ausgabe 13

Stress ist das Gegenteil von Kreativität, weil er das Denken verengt. Der Anstieg psychischer Erkrankungen legt Zeugnis vom steigenden Stress ab, dem sich auch Ingenieure ausgesetzt sehen.

Dass ihnen die Lage aus den Händen gleitet, geben sie ungern zu. „Was bei Ingenieuren mitunter noch weniger Beachtung findet als bei anderen Berufsgruppen, ist die Auseinandersetzung mit sich selbst“, hat der Coburger Gesundheitswissenschaftler Niko Kohls in seinen Forschungen ermittelt. „Ingenieure verfügen über hohe analytische Fähigkeiten, hinterfragen sich selbst aber nicht.“ Kohls ist überzeugt, dass ein Achtsamkeitstraining – bei dem aktuelle Zustände bewusst und vorurteilsfrei reflektiert werden – hilft, eigenes Denken und Handeln besser zu steuern.

Viele Firmen haben Achtsamkeitstrainings in Leadership-Programme aufgenommen. Bei Google, SAP und Bosch machen Manager damit gute Erfahrungen. Was nicht heißen soll, dass man bei Bosch „mit Wattebäuschchen wirft“, wie Führungskräfte-Coach Petra Martin berichtet. Bei allem Stress fahren Absolventen solcher Kurse demnach aber heute nicht mehr aus der Haut. „Am Umgang mit den Kollegen sieht man den Wandel am deutlichsten.“ Der Ton mache die Musik. Und die stimme jetzt bei Bosch. Seiten 32 und 33

INTERVIEW ZUM THEMA

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„Ingenieure hinterfragen sich nur selten“

Der Coburger Forscher Niko Kohls über Erfahrungen mit Achtsamkeit in der Unternehmenspraxis.

 

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