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Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

Seniorentechnik

Alter schützt vor Digitalisierung nicht

Von Bettina Reckter, Claudia Burger, Regine Bönsch | 9. November 2017 | Ausgabe 45

Das Statistische Bundesamt warnt seit Jahren vor den Folgen des demografischen Wandels. 2030 wird demnach über ein Viertel der Deutschen älter als 60 Jahre sein und in Privathaushalten leben.

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Foto: Foto [M]: panthermedia.net/kamphi/ajalbert/VDIn

„Technik kann vieles im Alltag von Senioren erleichtern“, weiß Iris Straszewski, Projektleiterin Active Assisted Living im VDE. „Wir müssen aber unterscheiden zwischen Smart-Home-Funktionen für den Massenmarkt und Entwicklungen, die auf individuelle Assistenz abzielen.“ Denn wenn Kräfte, Augen und Konzentration nachlassen, kann Technik einspringen. Das gilt für alle – für Silver Surfer und rüstige Rentner ebenso wie Pflegebedürftige. Assistieren können einzelne Geräte oder komplexe Systeme.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Bettina Horster, Leiterin eines Seniorenprojekts, warnt: „Es krankt nicht an der Technik, sondern an den Businessmodellen.“ Denn da werde, ergänzt Christine Weiß vom Institut für Innovation und Technik in Berlin, die Finanzierung zur Gretchenfrage. Während das Geld in der Praxis fehlt, fließen Millionen Euro an Fördermitteln in Forschungsprojekte.

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