Passwort vergessen?  | 
 |  Passwort vergessen?  | 
Suche
  • Login
  • Login

Dienstag, 12. Dezember 2017

Informationstechnik

Auf der Suche nach der Datensouveränität

Von Regine Bönsch | 16. Februar 2017 | Ausgabe 07

Mit der Analyse von riesigen Datenmengen, also mit Big Data, steigen die Anforderungen der Industrie an einen anderen Umgang mit den Daten. Der klassische Datenschutz, so scheint es, erschwere den Einsatz neuer Techniken.

Unteraufmacher
Foto: panthermedia.net/peshkow

Die Daten im Griff: Das wünschen sich Politik und Wirtschaft auch für die Kommunikation von Maschinen.

 Immer häufiger avancieren daher bei Wirtschaftsvertretern, aber auch Politikern „Datensouveränität“ oder auch „Dateneigentum“ zu neuen Schlagwörtern. Doch Juristen wie Matthias Berberich und Sebastian Golla warnen: Die dahinterliegenden Konzepte seien „komplex und vielschichtig“. Das gilt auch bei der Verarbeitung von Maschinendaten. Der Gesetzgeber müsste, so die Juristen, zunächst zwischen Daten und Informationen als Schutzgegenstand unterscheiden. Bis heute gebe es keine eindeutige Begriffsklärung.

„Im Bereich digitaler Datenräume fehlen allgemein akzeptierte Sicherheits- und Datenschutzstandards“, sagt Lars Nagel von der Industrial Data Space Association (IDS). Das soll sich ändern. Über ein offenes Architekturmodell will IDS einen sicheren Datenaustausch mit gemeinschaftlichen Regeln erarbeiten. „Unser Ziel ist es, technische Lösungen zu schaffen, die Unternehmen eine Datensouveränität garantieren und ihre Daten beim Austausch schützen.“

stellenangebote

mehr