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Dienstag, 12. Dezember 2017

Automobil

Ausbaukosten der E-Mobilität

Von Regine Bönsch | 20. April 2017 | Ausgabe 16

Auf Stromkunden sollen wegen der massiven Ausbaupläne für die Elektromobilität neue Kosten zukommen. Um die Ladesäulen für Elektroautos mit Strom zu versorgen, müsse das Stromnetz spürbar ausgebaut werden, erklärte ein Sprecher der Bundesnetzagentur.

 Das gelte für Verteilnetze und die großen Stromautobahnen. Den Ausbau dieser Netze bezahlt der Stromkunde über Aufschläge auf den Strompreis, die Netzentgelte.

Die Region Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg kritisiert dagegen die „Schnellladelücke“ zwischen Hamburg und Hannover entlang der A7 und fordert weiteren Ausbau.

Die Bundesregierung hat das Ziel von 1 Mio. Elektro-Autos bis 2020 ausgegeben. Allein dafür sind nach Schätzung der Nationalen Plattform Elektromobilität rund 70 000 Ladepunkte und gut 7100 Schnellladesäulen erforderlich. Bisher gibt es laut Branchenverband BDEW gerade einmal ein Zehntel davon.

Schon jetzt machen die Netzentgelte rund ein Viertel des Strompreises für Haushaltskunden aus. Wie viel der Anschluss der Säulen kosten werde, lässt sich laut BDEW noch nicht genau beziffern. Die bisher veranschlagten Kosten für den Netzausbau in den kommenden Jahren ohne Ladesäulen betragen bereits mehr als 30 Mrd. €.

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