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Sonntag, 17. Dezember 2017

Automobil

BMW baut weiter in Mexiko

Von Peter Kellerhoff | 9. März 2017 | Ausgabe 10

Gelassenheit in München: Der Chef des BMW-Konzerns, Harald Krüger, hält am Bau einer Fabrik in San Luis Potosi in Mexiko fest. Ab 2019 sollen dort jährlich 150 000 3er-BMW für den Weltmarkt gebaut werden.

S3 Opel Bildnachweis
Foto: BMW

 Im Januar hatte US-Präsident Donald Trump Strafzölle von bis zu 35 % angedroht: Strafzoll für jedes Auto, das in die USA kommt. Noch lassen sich dank der Freihandelszone Nafta beispielsweise in Mexiko hergestellte Waren zollfrei auf den US-Markt exportieren. Trump hingegen möchte, dass jedes Auto, das in den USA verkauft wird, dort auch gebaut wird, um so die eigene Wirtschaft zu stärken und das große US-Außenhandelsdefizit zu verringern.

Laut Krüger hat BMW hat einen großen Wettbewerbsvorteil: „Wir können im Krisenfall bei der Produktion sehr flexibel reagieren und auf andere Standorte ausweichen.“ Das gelte für den 3er-BMW, der auch in München und China gebaut wird. BMW werde jedoch nicht nur in Mexiko, sondern auch weiterhin in den USA investieren. Krüger verweist auf Pläne, 1 Mrd. $ in ein Werk im Bundesstaat South Carolina zu stecken. Schon jetzt beschäftigt BMW-USA direkt und indirekt fast 70 000 Menschen. Insgesamt können im derzeit größten US-BMW-Werk in Spartanburg jährlich rund 450 000 Fahrzeuge produziert werden. Rund 70 % davon gehen derzeit allerdings in den Export.pek

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