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Freitag, 15. Dezember 2017

Datenschutz

Bürger sind im Netz misstrauisch

Von Jens D. Billerbeck | 9. November 2017 | Ausgabe 45

Berichte über Geheimdienste, die Daten im Internet absaugen, und über Hacker, die Daten von Nutzern großer Onlineplattformen ausspähen, haben zur Folge, dass nur jeder fünfte Internetnutzer (20 %) in Deutschland seine Daten im Netz für sicher hält. 78 % geben an, ihre Daten seien online eher oder völlig unsicher.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Damit hat sich an der Einschätzung der Bürger – verglichen mit dem Vorjahr – praktisch nichts geändert. Ganz anders sah es vor sechs Jahren aus. Damals hielten noch 41 % ihre Daten im Netz für sicher. Im Sommer 2013, kurz nach Berichten über weitreichende Ausspähungen des Internets durch den US-Geheimdienst NSA, sank der Wert auf 29 % und brach im Mai 2014 auf 13 % und damit seinen bisherigen Tiefststand ein.

Immerhin 49 % der Befragten geben an, dem eigenen Internet-Zugangsanbieter bzw. dem eigenen E-Mail-Anbieter beim Umgang mit ihren Daten zu vertrauen. Bei den sozialen Netzwerken ist das nur bei 15 % der Fall. 33 % geben an, staatlichen Stellen beim Umgang mit ihren Daten zu vertrauen.jdb

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