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Dienstag, 12. Dezember 2017

Medien

DVB-T2 könnte Federn lassen

Von Jens D. Billerbeck | 22. Juni 2017 | Ausgabe 25

Zahlreiche aktuelle Nutzer des terrestrischen digitalen Fernsehens DVB-T2 HD könnten einer Umfrage zufolge abspringen, wenn der Empfang privater Sender ab Juli kostenpflichtig wird. Über 14 % hätten sich bereits für einen Wechsel auf andere Empfangswege entschieden, ergab eine Befragung von 2000 Haushalten in Deutschland, die der Branchenverband gfu am Montag veröffentlichte.

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Foto: dpa picture alliance/Maurizio Gambarini

Empfangsboxen für DVB-T2 HD. Ab Juli wird der Empfang der Privatsender in HD-Qualität kostenpflichtig.

35,1 % der Befragten seien unschlüssig, ob sie wechseln werden oder nicht.

Laut der Umfrage wollen 7,8 % der Befragten zum Kabelfernsehen wechseln, 3,9 % zum Satellitenfernsehen und 2,6 % zum TV über das Internet. Rund jeder Zweite wolle dabeibleiben.

Mit dem neuen seit März verfügbaren DVB-T2 HD lassen sich erstmals zahlreiche Sender auch in HD-Qualität per Antenne empfangen. Die Privatsender verlangen jedoch ab Juli eine Gebühr von 69 € im Jahr. Der Plattformbetreiber Freenet TV übernimmt die Abrechnung und Freischaltung. Insgesamt gibt es in Deutschland 3,4 Mio. Haushalte, die das TV-Signal terrestrisch empfangen, mehr als die Hälfte davon an ihrem Zweit- oder Drittgerät. Freenet TV rechnet mit mehr als 800 000 Kunden für die künftig kostenpflichtigen Privatsender.dpa/jdb

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