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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ängste

Die Nacht des Gruselns

Von Jens D. Billerbeck/dpa | 26. Oktober 2017 | Ausgabe 43

Mit Halloween, der Nacht vor Allerheiligen am 1. November, nahen sie wieder: unheimliche Clowns, Vampire und Zombies, ebenso wie neue Grusel- und Katastrophenfilme – Gründe genug, sich mehr oder weniger wohlig zu erschrecken.

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Foto: Panthermedia.net/Monika Mlynek

Der Name Halloween kommt von All Hallows’ Eve, der Nacht vor Allerheiligen. Der ausgehöhlte Kürbis ist ein typisches Symbol des Gruselfestes.

 Dabei betont der Neurowissenschaftler Joseph LeDoux, dass Angst beim Menschen mehr sei als das Empfinden von Bedrohung. „Angst ist ein Konzept, nicht ein ‚Ding‘ im Gehirn.“ Die Chemie der Angst: Die Erwartung, dass uns Schlimmes zustoßen kann, setzt eine chemische Kaskade in Gang. Vor allem über den Botenstoff Glutamat werden Alarmsignale in andere Hirnteile wie den Hypothalamus und dann in den Körper gestreut. Das Nebennierenmark stößt große Mengen des aufputschenden Stresshormons Adrenalin aus, der Blutzuckerspiegel steigt, das Herz schlägt schneller und die Handinnenflächen werden feucht. Bleibt das Schlimmste dann aber aus, strömt das beruhigende Wohlfühlhormon Endorphin durch den Körper. Dieser Hormonmix ist es wohl auch, den viele Menschen am Gruselgefühl mögen. Denn er kann selbst bei der Gespensterstory vor dem Kamin einsetzen.dpa/jdb

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