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Mittwoch, 13. Dezember 2017

IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST

Die deutsche Wirtschaft ist wieder deutlich optimistischer

Von dpa/ps | 2. März 2017 | Ausgabe 09

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar verbessert.

ifo Index 09 2016

Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklimaindex stieg von 109,9 auf 111,0 Punkte. Ifo-Chef Clemens Fuest: „Nach verhaltenem Jahresauftakt befindet sich die deutsche Wirtschaft wieder auf gutem Kurs.“ Die rund 7000 befragten Unternehmen schätzten ihre aktuelle Lage im Februar besser ein: Der Teilindex stieg von 116,9 auf 118,4 Punkte – das ist der höchste Stand seit gut fünf Jahren. Die Firmen zeigten sich für das kommende halbe Jahr auch zuversichtlicher: Der Teilindex für die Geschäftserwartungen stieg von 103,2 auf 104,0 Punkte. Die Industriefirmen waren deutlich zufriedener mit ihrer Geschäftslage. Der Ausblick verbesserte sich nach einem Dämpfer im Januar wieder leicht.
Der Auftragseingang stieg deutlich an. Die Exporterwartungen fielen günstiger aus. Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven waren die Urteile jedoch erneut zurückhaltender. Per saldo soll die Produktion nur vereinzelt angehoben werden. ifo

ifo Automobil 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Automobil
Der Auftragseingang stieg deutlich an. Die Exporterwartungen fielen günstiger aus. Hinsichtlich der Geschäftsperspektiven waren die Urteile jedoch erneut zurückhaltender. Per saldo soll die Produktion nur vereinzelt angehoben werden.

 

ifo Chemie 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Chemie
Die Auftragsbestände wurden so günstig bewertet wie seit Mitte  2011 nicht mehr. Der Klimaindikator stieg trotz der weniger optimistischen Zukunftsaussichten. Der Saldo der Exporterwartungen sank und lag unterhalb des langfristigen Mittelwerts. ifo

ifo Maschinenbau 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Maschinenbau
Die momentane Geschäftslage wurde merklich günstiger bewertet. Auch die Zukunftsperspektiven wurden wieder optimistischer gesehen. Dabei legte auch die Nachfrage zu. Mehr Firmen rechneten mit einem Anstieg der
Ausfuhren. ifo

ifo Metall 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Metall
Das Geschäftsklima der Branche trübte sich weiter ein. Die aktuelle Lage verbesserte sich zwar – der Blick auf die kommenden Monate war jedoch von deutlicher Skepsis geprägt. Die Produktion soll noch häufiger gedrosselt werden. ifo

ifo Elektro 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Elektrotechnik
Die Urteile sowohl zur momentanen Lage als auch zur weiteren Geschäftsentwicklung fielen deutlich positiver aus. Die Zufriedenheit mit der Auftragslage war so ausgeprägt wie seit August 2011 nicht mehr.

ifo DV-Geräte 09 2017
Foto: VDI nachrichten
DV-Geräte
Der Klimaindikator sank leicht. Die Unternehmen blickten merklich weniger optimistisch auf ihre weitere Geschäftsentwicklung. Mit ihrer aktuellen Lage waren die Umfrageteilnehmer zufriedener.

ifo Gummi 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Gummi- u. Kunststoffwaren
Die Nachfrage legte merklich zu. Die Unternehmen bewerteten ihre gegenwärtige Lage erneut als günstiger. Die Geschäftserwartungen gaben nach, per Saldo wurden aber Zuwächse erwartet.  

ifo Hochbau 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Hochbau
Der Geschäftsklimaindikator ist leicht gesunken. Die momentane Geschäftslage wurde geringfügig weniger günstig bewertet als im Vormonat. Dazu blickten die befragten Unternehmen etwas weniger optimistisch in die nahe Zukunft.

ifo Tiefbau 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Tiefbau
Der Geschäftsklimaindikator ist gesunken. Die Perspektiven bezüglich der kommenden sechs Monate wurden weniger zuversichtlich eingeschätzt. Besonders deutlich verringerte sich der Umfragewert im Straßenbau.

ifo Architektur- und Ingenieurbüros 09 2017
Foto: VDI nachrichten
Architektur- und Ingenieurbüros
Die Architekten erwarteten nicht, dass sich die Geschäftssituation noch weiter verbessert. Bei den Ingenieurbüros gab der Klimaindikator auf hohem Niveau etwas nach. Sowohl Lage- als auch Perspektiveneinschätzungen fielen etwas weniger günstig aus.

 


Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchener Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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