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Dienstag, 12. Dezember 2017

Karriere

Digitals haben bessere Karten

Von Wolfgang Schmitz | 11. Mai 2017 | Ausgabe 19

Nur jeder dritte Ingenieur zählt zu den „Digitals“, den jungen Talenten mit ausgeprägten digitalen Kompetenzen. Zu diesem Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Trendence, das 52 000 abschlussnahe Studierende von 196 Hochschulen in Deutschland über ihre Wunscharbeitgeber und Karrierepläne befragte.

Den höchsten Anteil an Digitals unter den Bewerbern entfällt mit einer Quote von 40 % auf die Luftfahrtindustrie. Andere Branchen haben es hingegen schwer, ausreichend IT-affinen Nachwuchs von sich zu überzeugen. Gerade einmal ein Viertel der Bewerber in der Baubranche gehört zu den Digitals. Die Quote in der Chemie- und Pharmaindustrie ist ähnlich niedrig.

Digitals wollen doppelt so häufig ein Start-up gründen wie ihre „analogen“ Kommilitonen. „Über ein Viertel von ihnen geht den Unternehmen so als potenzielle Mitarbeiter verloren“, heißt es bei Trendence.

Alle anderen Talente, die sich gegen die Selbstständigkeit entscheiden, sind hart umkämpft. Sie haben wesentlich häufiger schon während des Studiums eine feste Jobzusage von einem Arbeitgeber als Non-Digitals. Das macht es vor allem für Arbeitgeber weniger attraktiver Branchen schwer, ausreichend digitale Talente zu rekrutieren.

Digitals sprechen nach Trendence-Erkenntnis besser Englisch, engagieren sich häufiger im sozialen und politischen Bereich und sind belastbarer und leistungsbereiter. Außerdem sind sie eher bereit, Führungsaufgaben zu übernehmen als Non-Digitals. 

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