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Freitag, 15. Dezember 2017

Raumfahrt

ESA-Chef: „Er wird fliegen“

Von Iestyn Hartbrich | 9. Februar 2017 | Ausgabe 06

Im aktiven Astronautenteam der europäischen Raumfahrtagentur ESA gibt es einen Neuen, den Deutschen Matthias Maurer.

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Foto: ESA/Sabine Grothues

„Für den Mond könnte ich mich begeistern“: Matthias Maurer ist der zweite aktive deutsche ESA-Astronaut neben Alexander Gerst.

Der promovierte Materialwissenschaftler wurde Anfang Februar im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt offiziell vorgestellt. Im ESA-Astronautenkorps ist er neben Alexander Gerst bereits der zweite Deutsche.

Noch steht nicht fest, wann Maurer ins All fliegen darf. 2018 ist zunächst erst wieder Gerst mit seiner zweiten Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation ISS an der Reihe. „Vor 2019 wird das eher nichts werden“, sagte ESA-Chef Jan Wörner über Maurers Aussichten, „aber er wird fliegen.“

Maurer war bereits bei der Astronautenauswahl 2009 unter den Finalisten gelandet. Nun ist er in den Worten Wörners „aus dem Reservestatus herausgeholt“ worden.

Der neue Astronaut hat nun sein Training auf dem Gelände des DLR in Köln begonnen, er lernt russisch und chinesisch. Langfristig denkt er bereits über die ISS hinaus. „Für den Mond könnte ich mich begeistern“, sagt Maurer.

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