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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Klimaforschung

Einfluss der Sonne auf den Klimawandel erstmals beziffert

Von Stephan W. Eder | 30. März 2017 | Ausgabe 13

Modellrechnungen des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos (PMOD), der Eawag, der ETH Zürich und der Universität Bern zeigen erstmals eine plausible Möglichkeit auf, wie Schwankungen der Sonnenaktivität einen spürbaren Effekt auf das Klima haben können.

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Foto: SNF/Nasa

Sonnenaktivität: Schweizer Forscher berechneten erstmals deren Einfluss auf den Klimawandel.

Den vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Arbeiten zufolge könnte sich die Erderwärmung leicht verlangsamen: Eine schwächere Sonne wird voraussichtlich ein halbes Grad Abkühlung beitragen.

Der Weltklimarat geht bisher davon aus, dass Sonnenaktivität in der nächsten Zukunft keine Bedeutung für den Klimawandel hat.

„Wir könnten wertvolle Zeit gewinnen, wenn die Aktivität der Sonne zurückgeht und sich der Temperaturanstieg damit ein wenig verlangsamt. Das dürfte uns helfen, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen“, sagt Projektleiter Werner Schmutz, Direktor des PMOD. Doch die Zeit sei nur geborgt: Nach dem nächsten Minimum komme auch das nächste Maximum garantiert, warnt er.

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