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Freitag, 15. Dezember 2017

Hochschule

FH-Professur hat ihren Reiz verloren

Von Wolfgang Schmitz | 15. Juni 2017 | Ausgabe 24

Die Professorenstellen an Fachhochschulen drohen auszubluten. Es mangelt an geeigneten Kandidaten.

 In den Ingenieurwissenschaften ist die Zahl der Bewerber auf eine Professur mit durchschnittlich 18 besonders gering. Ihnen fehlen zudem oft die formalen Qualifikationen. Denn das Wissen, welche Kompetenzen Voraussetzung für eine Professur sind, ist meist kaum oder gar nicht vorhanden. Das geht aus einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung hervor.

Als nachteilig erweisen sich auch die Arbeitsbedingungen mit hohem Lehrdeputat. Insbesondere in den Ingenieurwissenschaften ist die Konkurrenz zu attraktiven Jobs in der Privatwirtschaft oder an einer Universität besonders ausgeprägt. Die Arbeitsbedingungen an Fachhochschulen locken genauso wenig wie das Gehalt.

„Der Grad an Selbstständigkeit, der früher für eine Professur charakterisierend war, ist sehr reduziert worden“, beklagt Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbundes. In der Industrie hingegen sei ein Trend zu größerer Flexibilität in den Führungspositionen spürbar. „Die Professur verliert im Vergleich dazu an Attraktivität.“  Seiten 28 und 29

INTERVIEW ZUM THEMA

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„Die Professur verliert an Attraktivität“

Um Praktiker für die Wissenschaft zu gewinnen, braucht es neue Anreize, meint Nicolai Müller-Bromley, Chef des Hochschullehrerbundes.

 

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