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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Integration

Flüchtlinge mit „unglaublichem Willen“

Von Regine Bönsch, Wolfgang Schmitz | 27. Juli 2017 | Ausgabe 30

Der schnelle Einstieg ins Berufsleben kann bei Flüchtlingen gelingen. Das zeigen Bosch und Mahle.

S1 UA Flüchtlinge (2)
Foto: K. Spilok

Chika* aus Nigeria (li.) und Hussain* aus Syrien zeigen stolz Werkstücke, die sie bei Mahle produziert haben.

 Die VDI nachrichten haben die zwei schwäbischen Zulieferer besucht. Drei Tage Lehrwerkstatt, zwei Tage Deutschkurs heißt es da für den jungen Syrer Anas*. Er macht bei Bosch mit 14 weiteren Flüchtlingen seine Einstiegsqualifizierung. Ausbilder Laszlo Kunfalvi lobt seine Schützlinge: „Sie legen einen unglaublichen Willen an den Tag.“

Wie viele der rund 1,2 Mio. Flüchtlinge, die 2015 und 2016 ins Land kamen, Arbeit haben, ist unklar. Das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) sieht nach fünf Jahren jeden zweiten Flüchtling in einer Erwerbstätigkeit. Die wenigsten bringen formale Abschlüsse mit. Doch die Zahl der Flüchtlinge mit einem Studienwunsch wächst. Die Hochschulen reagieren mit speziellen Angeboten, ob mit Onlinekursen oder kombinierten Deutsch- und Fachkursen. Im Wintersemester 2016/17 waren 5500 Geflüchtete in studienvorbereitenden Maßnahmen, mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Größte Herausforderung: unzureichende Deutschkenntnisse sowie die Studienfinanzierung.

* Aus Sicherheitsgründen nennen wir nur die Vornamen.

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