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Dienstag, 12. Dezember 2017

Batterien

Ganfeng schnappt sich zweiten Teil der Wertschöpfungskette

Von Katharina Otzen | 27. Juli 2017 | Ausgabe 30

Ganfeng, einer der großen chinesischen Lithiumproduzenten mit einem Börsenwert von 5,3 Mrd.  $, will künftig auch komplette Batterien anbieten.

Denn ein Engpass bei Lithium-Ionen-Batterien zeichne sich klar ab, so Wang Xiaoshen, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des an der Börse von Shenzhen notierten Unternehmens. Denn Tesla Motors hat angekündigt, noch in diesem Monat das für den Massenabsatz konzipierte Modell 3s auf den Markt zu bringen. Der inzwischen voll zur chinesischen Geely gehörende Volvokonzern fährt das Angebot von Elektrofahrzeugen schnell hoch und will ab 2019 gar keine Wagen mit Verbrennungsmotoren mehr bauen.

Ganfeng will Busse schon ab August dieses Jahres mit den neuen Batterien ausstatten, Personenwagen-Batterien stehen von 2018 an auf der Lieferliste.

Als künftiger „integrierter Batterie- und Lithiumanbieter“ bleibe Ganfeng aber auch auf dem schon eingeschlagenen Kaufkurs, versichert Wang. Zusätzlich zu den 43 % an dem Mount Marion Lithiumprojekt in Australien, besitzt Ganfeng 17 % von Lithium Americas, deren Cauchari-Olaroz-Projekt 2019 die Produktion von Lithium aufnehmen soll. Mit 5 % ist Ganfeng zudem an Pilbara Minerals beteiligt und hat zugleich einen Zehn-Jahres-Vertrag über Lithiumlieferungen dieses Unternehmens bekommen. 

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