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Dienstag, 12. Dezember 2017

Cybermobbing

Informatikunterricht schützt vor Hassattacken

Von Marc Werheit | 2. März 2017 | Ausgabe 09

Die Menschheit rückt immer enger zusammen. Der Digitalisierung sei Dank.

Mit dem Kreis der Kommunizierenden wächst allerdings auch die Zahl der Mobbingfälle. Die Cybertäter profitieren von der Anonymität des Internets. Vor allem unter Jugendlichen nehmen Sticheleien und Beleidigungen bis hin zu Hassattacken zu.

Die Cybermobbing-Forscherin Catarina Katzer fordert Hilfe-Buttons auf Plattformen, die mit einem Klick professionelle Beratung zur Verfügung stellen, „sodass mir als Opfer sofort jemand zuhört und mich berät“. Zudem soll ein „Rethink-Button“ schon beim Verfassen einer Nachricht einen Algorithmus aktivieren, der bestimmte Ausdrücke oder Worte kenntlich macht, die in Verbindung mit Hasskommentaren stehen.

Der Informatikunterricht könnte für die Auswirkungen unüberlegter Botschaften sensibilisieren, meint der Wuppertaler Lehrer und Cybermobbing-Experte André Hilbig. „Ein Lehrer muss die allgemeinen Konzepte hinter sozialen Netzwerken vermitteln, um die Schüler auf lange Sicht zu schützen.“ Leider sei der Informatikunterricht nur in wenigen Bundesländern verpflichtend.

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„Schüler müssen verstehen, was technisch passiert“

Informatiklehrer André Hilbig erklärt, wie der Unterricht informieren und aufklären kann.

 

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