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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Politik

Luftfahrt beim Klima außen vor

Von Thomas A. Friedrich | 9. Februar 2017 | Ausgabe 06

Einbeziehung des globalen Flugverkehrs ins EU-CO2-Handelssystem weiter verschoben.

S1 Unteraufmacher (2)
Foto: dpa Picture-Alliance/Ralf Hirschberger

Internationaler Luftverkehr bleibt beim EU-CO2-Handel weiter außen vor. Anderen Plänen hat die EU eine Absage erteilt.

Beim Ringen um die Einbeziehung des internationalen Luftverkehrs in ein weltweites Emissionshandelssystem kann sich die Europäische Union (EU) mit ihrem Ansatz des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) nicht durchsetzen. Bisher berücksichtigt das ETS nur Flüge innerhalb der EU. Die EU-Kommission hat daher am Freitag letzter Woche eine Revision des Gesamtsystems angekündigt.

Der Entschluss ist die Folge der Ergebnisse der 39. Generalversammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) im September 2016. Damals wurde eine Vereinbarung für ein System der CO2-Reduktion im internationalen Luftverkehr erzielt, die weit hinter den europäischen Reduktionszielen bis 2030 zurückbleibt. „Es ist Lichtjahre von dem entfernt, was sich die Staatengemeinschaft in Paris als Ziel gesetzt hat“, kritisiert Peter Liese, CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament (EP).

Das EP hatte eine Ausweitung des EU-ETS auf internationale Flüge nach Europa gefordert. Dies ist jetzt vom Tisch. „Es ist enttäuschend, dass internationale Flüge in das EU-ETS nicht verpflichtend einbezogen werden“, sagt Liese, der EP-Berichterstatter für die Einbeziehung des Luftverkehrs in das ETS ist.

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