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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Schutzrechte

Medizintechniker führen europäische Patentstatistik an

Von Stefan Asche | 9. März 2017 | Ausgabe 10

Beim Europäischen Patentamt (EPA) wurden 2016 nahezu 160 000 europäische Patentanmeldungen eingereicht. Damit erreichte das Anmeldeaufkommen das Niveau des Rekordjahrs 2015.

Innerhalb von Europa haben Deutsche mit gut 25 000 einschlägigen Schutzrechtsanträgen die Nase vorn. Im globalen Vergleich waren nur die US-Amerikaner (knapp 40 000) stärker. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten EPA-Jahresbericht hervor.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl ergibt sich allerdings ein völlig anderes Bild: Hier führt die Schweiz mit 892 Anmeldungen pro 1 Mio. Einwohner deutlich vor Holland (405), Schweden (360), Dänemark (334) und Finnland (331). Deutschland schafft es mit 311 nur auf Platz 6, die USA mit 124 gar nur auf Platz 14. Großen Anteil an der Spitzenposition der Eidgenossen haben Firmen wie Hoffmann-La Roche, ABB, Nestle und Novartis.

Europäische Patentanmeldungen: Deutschland liegt hinter den USA auf Platz 2.

In Deutschland liegen bei den Anmeldezahlen die Firmen Siemens (1871), BASF (1410), Bosch (1327), Bayer (881) und Continental (513) auf den vorderen Rängen.

International führend ist Philips mit 2568 Einreichungen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die chinesische Firma Huawei (2390) und Samsung (2316) aus Südkorea.

Im Branchenvergleich stammen die meisten Anmeldungen aus der Medizintechnik. Daran schließen sich die Bereiche „Digitale Kommunikation“, „Computertechnologie“, „Elektrische Maschinen, Geräte und Energie“ und „Fahrzeuge“ an.

Innerhalb der Fahrzeugbranche ist Deutschland mit 24 % aller Anmeldungen spitze. Viele der einschlägigen Ideen stammen aus den Technologiefeldern Hybrid- und Fahrerassistenzsysteme.  sta

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