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Freitag, 15. Dezember 2017

Zahl der Woche

Mehr als die Hälfte der Deutschen hört noch analog

Von Jens D. Billerbeck | 16. Februar 2017 | Ausgabe 07

Die schlechte Nachricht zuerst: Mit Nein antworteten 56 % von rund 2000 repräsentativ Befragten über 14 Jahre auf die Frage, ob sie ein digitales Radio besitzen bzw. dessen Anschaffung in den nächsten zwölf Monaten beabsichtigen.

 Zum Unesco-Welttag des Radios am vergangenen Montag, 13. Februar, veröffentlichte der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie – eine aktuelle GfK-Studie zur Verbreitung des digitalen Radiostandards DAB+ in Deutschland. Den Verweigerern stehen demnach 22 % gegenüber, die bereits ein digitales Radio besitzen, 16 % haben es zu Hause, 9 % im Auto. Und weitere 12 % planen immerhin, sich binnen der nächsten zwölf Monate ein digitales Radio anzuschaffen. Martin Winkler, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics: „Immer mehr Verbraucher setzen auf digitale Empfangsgeräte, die einen besseren Ton, einen stabileren Empfang und eine größere Programmauswahl bieten.“ Doch das Beharrungsvermögen der guten alten UKW-Technik ist groß, wie die Zahl der Digital-Abstinenzler unter den Radiohörern zeigt. Immerhin: Laut GfK wurden in Deutschland bis Ende letzten Jahres 3,9 Mio. Geräte mit DAB+-Technologie verkauft. Allein 2016 waren es 1,2 Mio. Geräte. Damit konnte sich das DAB+-Gerätesegment im Vergleich zum Vorjahr um 25 % steigern. Auch in Fahrzeugen sieht der ZVEI DAB+ auf der Überholspur: 21 % der Neufahrzeuge in Deutschland wurden im vergangenen Jahr mit digitalen Radiogeräten ausgestattet.jdb

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