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Donnerstag, 22. Juni 2017, Ausgabe Nr. 25

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Verkehr

Mit dem Auto durch die Lüfte

Von Regine Bönsch | 27. April 2017 | Ausgabe 17

Google-Mitgründer Larry Page hat bestätigt, dass er die Entwicklung kleiner persönlicher Fluggeräte finanziert. In dieser Woche demonstrierte das von Page unterstützte Start-up Kitty Hawk der „New York Times“ einen Prototypen bei einem Testflug in Kalifornien.

BU Fliegende Autos Larry Page
Foto: Kitty Hawk Flyer

Google-Gründer Larry Page investiert Millionen in persönliche Fluggeräte.

Der Kitty Hawk Flyer erinnert äußerlich an eine Riesendrohne mit acht Elektromotoren, die einen Menschen auf dem Sitz in der Mitte tragen kann. Da das rund 100 kg schwere Fluggerät zur Sicherheit über einem See getestet wird, hat es – ähnlich wie ein Wasserflugzeug – statt Rädern Schwimmer.

Einem früheren Bericht von Bloomberg Businessweek zufolge unterstützt Page aus eigener Tasche die Entwicklung „fliegender Autos“. Der 43-Jährige soll seit 2010 mehr als 100 Mio. $ in die Firma Zee Aero gesteckt haben, die wiederum ein Teil von Kitty Hawk ist – und an verschiedenen Prototypen arbeite. Auch Sebastian Thrun, der Chefentwickler der ersten Google-Roboterautos, sei mit von der Partie.

Page ist nicht allein mit der Idee, die heutigen Verkehrsprobleme mithilfe von Fluggeräten zu lösen. Auch der Flugzeugbauer Airbus entwickelt kleine Luftfahrzeuge, die senkrecht starten und landen können. Aus der Slowakei kommt das fliegende Auto Aeromobil. Und der chinesische Hersteller Ehang soll bereits vor über einen Jahr eine Art „Drohnen-Taxi“ vorgestellt haben. dpa/rb

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