Passwort vergessen?  | 
 |  Passwort vergessen?  | 
Suche
  • Login
  • Login

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Preisverleihung

Preis für einen Tüftler

Von Fabian Kurmann | 18. Mai 2017 | Ausgabe 20

S3 Oben NEU (2)
Foto: RWTH Aachen/Peter Winandy

Ein Herz für Werkzeugmaschinen: Manfred Weck wird für sein Lebenswerk mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet. Die Verleihung ist im September.

Für seine Verdienste bei der Erforschung von Werkzeugmaschinen wird Manfred Weck mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet. Der gebürtige Solinger war 31 Jahre an der Spitze des Lehrstuhls für Werkzeugmaschinen am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen.

Entgegen dem Wunsch seiner Eltern besuchte Weck nach einer Lehre die Ingenieurschule und studierte anschließend Fertigungstechnik, statt komplett in den Familienbetrieb, der chirurgische Werkzeuge herstellte, einzusteigen.

„Die Werkzeugmaschine ist heute ein hochpräzises Hightechgerät“, sagt Experte Weck mit Stolz zurückblickend. Umfassende Berechnungs- und Simulationstechniken erlaubten es, „die Fertigungszeit und Qualität der auf der angedachten Maschine zu fertigenden Werkstücke zu beschreiben, obwohl die Maschine überhaupt noch nicht existierte“, sagt der ehemalige Institutsleiter. Früher mussten aufwendige Modelle der geplanten Maschine konstruiert, gebaut, getestet und optimiert werden, bevor dann der erste Prototyp erstellt wurde. „Diesen Status habe ich zu Beginn meines Berufslebens noch erlebt“, erinnert sich Weck. „So war man früher mehr der Tüftler.“

Mit dem Aachener Ingenieurpreis werden seit 2014 Menschen geehrt, die mit ihrem Schaffen zur positiven Wahrnehmung und Weiterentwicklung des Ingenieurwesens beigetragen haben, etwa der Astronaut Thomas Reiter.kur

stellenangebote

mehr