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Dienstag, 12. Dezember 2017

Fokus Bildgebung in der Medizin

Scharfe Innenansichten

Von Bettina Reckter | 26. Oktober 2017 | Ausgabe 43

Dreidimensionale Visualisierungstechniken geben Einblicke in lebende Menschen, faszinieren Mediziner und bereiten ihnen zugleich Kopfschmerzen.

S1 UA Fokus Bildgebung Medizin (2)
Foto: Radiologie im Israelitischen Krankenhaus, Hamburg, Germany

Realistische Einblicke: Auf Basis von MRT-Daten entstehen dank einer Visualisierungstechnik aus der Kinobranche detaillierte Ansichten.

Allein durch Visualisierungstechnik und Rechenleistung können Forscher Bilder aus CT- und MRT-Daten generieren, die ihnen fotorealistische Einblicke in den menschlichen Körper liefern. Solche bildgebenden tomografischen Verfahren sind aber nicht gleich auch der Schlüssel zur besten medizinischen Versorgung.

 „MRT eignet sich hervorragend zur Darstellung von Muskeln oder Sehnen, es ist aber nicht das schnellste Verfahren auf dem Planeten“, gesteht Walter Märzendorfer, Leiter Diagnostische Bildgebung bei Siemens Healthineers. „Bei einem Unfallpatienten ist das nicht akzeptabel.“ Der Werkzeugkasten sei trotzdem gut bestückt. „Wir erzielen mit allen Verfahren Durchbrüche in neue Leistungsdimensionen.“

Eine solche disruptive Technik hatte seinerzeit Dietrich Grönemeyer entwickelt. Er führte eine MRT-gesteuerte Operationstechnik ein. Sie setzte sich allerdings nicht durch. „Immer noch fehlt es an geeigneten Instrumenten, die das bildgebende Signal nicht stören – und am Know-how der Ärzte“, beklagt Grönemeyer. Es braucht also noch Ingenieurkunst und jede Menge mehr, um die Möglichkeiten der Medizintechnik voll auszuschöpfen.

INTERVIEW ZUM THEMA

S23 BU

Anatomie trifft Kino

Wie fotorealistische dreidimensionale Abbildungen aus dem Inneren des menschlichen Körpers gelingen, erklärt Walter Märzendorfer, Leiter Diagnostische Bildgebung bei Siemens Healthineers.

 

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