Passwort vergessen?  | 
 |  Passwort vergessen?  | 
Suche
  • Login
  • Login

Dienstag, 12. Dezember 2017

Vernetzung

Smarter im Bett

Von Regine Bönsch | 9. März 2017 | Ausgabe 10

„Liebling, wie war ich?“ Diese Frage brauchen Männer künftig nach dem Sex nicht mehr zu stellen – ein vernetztes Kondom aus dem Hause British Condoms soll künftig zumindest aus der männlichen Perspektive Auskunft über den Geschlechtsakt erteilen.

Bett BU
Foto: ddp images/Ramona Heim/Shotshop

Freund oder Feind? Das vernetzte Kondom, das 2017 auf den Markt kommen soll, dürfte für so einigen Wirbel in Schlafzimmern sorgen.

i.Con, wie das smarte Accessoire heißt, ähnelt eher einem Penisring, der bestückt mit Sensorik und Chip über ein Kondom gezogen wird. Nebst App verrät es beim Blick aufs Smartphone dann die Schnelligkeit, durchschnittliche Geschwindigkeit und Anzahl der Stöße. Dauer des Akts, Umfang des besten Stücks und durchschnittliche Hauttemperatur werden gemessen.

i.Con soll, wenn es denn irgendwann in diesem Jahr auf den Markt kommt, noch mehr in petto haben: Es wird auch den Wechsel der Positionen zählen. Das sei noch in der Beta-Phase, erklärt der Hersteller. Ob das alles für Qualität spricht, bleibt fraglich – aber messbar wird es. Zunächst für Apple-Nutzer, bestimmt auch bald für die Android-Community. Logisch, dass Statistiken oder auch Vergleiche mit anderen möglich sind. Und natürlich dürfte das dem ein oder anderen schon vor dem Markteintritt die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Aber letztlich ist i.Con nichts anderes als ein Fitness-Tracker der besonderen Art, den man nutzen kann oder eben auch nicht.  

stellenangebote

mehr