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Dienstag, 12. Dezember 2017

Klimapolitik

Stahlbranche ringt um kostenlose CO2-Zertifikate

Von Stephan W. Eder | 18. Mai 2017 | Ausgabe 20

Bislang sind die deutschen Eisen- und Stahlunternehmen beim Emissionshandel gut über die Runden gekommen. Aber bald, in der Handelsperiode 2021 bis 2030, fürchtet die Branche, ginge es ans Geld und die Existenz.

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Foto: Rainer Weisflog

Heiße Debatte: Stahlhersteller möchten Ermäßigung beim Klimaschutz.

 Dann nämlich muss sie wohl zahlen. Die kostenlos zugeteilten Emissionszertifikate im Rahmen des EU-CO2-Handelssystems reichten bisher aus, laut Wirtschaftsvereinigung Stahl wohl auch für das kommende Jahr. Schätzungen des Öko-Instituts sagen, wenn man CO2-Zertifikate aus anderen Quellen hinzuzähle, auch bis 2020. Die EU-Institutionen basteln an einer akzeptablen Belastung der Branche; nächstes Treffen ist am 30. Mai.

„Ein ‚Weiter-wie-bisher‘ kann es nicht geben, auch die Stahlbranche muss neue Techniken einsetzen“, mahnt hingegen Michael Angrick, Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle. Denn alle müssten ihren CO2-Ausstoß deutlich senken, um das Ziel des Weltklimaabkommens von Paris zu erreichen.

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