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Freitag, 15. Dezember 2017

Arbeit

Stellen flexibler besetzen

Von Fabian Kurmann | 27. April 2017 | Ausgabe 17

Zu Beginn der Berufskarriere arbeitet etwa jeder sechste Hochschulabsolvent hierzulande in einem Job unterhalb seines Bildungsniveaus. Mit zunehmender Berufserfahrung verringert sich der Anteil der unterwertig Beschäftigten nur moderat.

 So ist zehn Jahre nach dem Abschluss noch immer jeder siebte Absolvent nicht adäquat beschäftigt. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hervor.

Die Beschäftigung unterhalb des Ausbildungsniveaus ist mit einem Anteil von 4 % bei Absolventen der Fächer Medizin, Jura und Lehramt am wenigsten verbreitet. Bei Absolventen der Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) beträgt der Anteil der überqualifiziert Beschäftigten hingegen 12 %. Da die Wirtschaft im Zuge der Digitalisierung aber mehr entsprechend ausgebildete Ingenieure und Informatiker verlangt, besteht laut ZEW noch genügend „Spielraum, offene Stellen im Mint-Bereich durch eine verbesserte Zuordnung von verfügbaren Absolventen zu besetzen“, erläutert Daniel Erdsiek, Autor der Studie.

Das Risiko der Überqualifikation ist bei den Wirtschaftswissenschaften sowie der Fächergruppe der Sozial- und Kulturwissenschaften mit 26 % und 22 % deutlich stärker ausgeprägt. 

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