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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Medien

Studie: Entwicklung von Kindern leidet unter Smartphone-Nutzung

Von Fabian Kurmann | 1. Juni 2017 | Ausgabe 22

Das Medienverhalten von Kindern wird immer intensiver erforscht. So ist bekannt, dass die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener rasant steigen.

 Die Forschung geht von 600 000 Internetabhängigen und 2,5 Mio. problematischen Nutzern in Deutschland aus. Neu sind Erkenntnisse über die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder und Jugendliche.

Die vom Gesundheitsministerium geförderte Blikk-Studie lässt auf einen Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung und Entwicklungsstörungen der Kleinen schließen. 70 % der Kinder im Kita-Alter benutzen das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. Bei diesen Jahrgängen finden sich vermehrt Sprachentwicklungsstörungen sowie motorische Hyperaktivität bei denjenigen, die selten und widerwillig vom Smartphone lassen. Werden die Kinder mit Smartphones und Tablets allein gelassen, warnen die Studienautoren, bekämen sie den Umgang mit digitalen Medien häufig nicht mehr in den Griff.

„Kleinkinder brauchen kein Smartphone. Sie müssen erst einmal lernen, mit beiden Beinen im realen Leben zu stehen“, kommentiert Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die Studie. Die Medienpsychologin Astrid Carolus hält hingegen eine eindeutige Beziehung zwischen Ursache und Wirkung für nicht nachweisbar. Wichtiger als Smartphone-Verbote sei der adäquate Umgang mit den Geräten. 

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