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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Preisverleihung

Technikgeschichtliche Tagung des VDI

Von Claudia Burger | 23. Februar 2017 | Ausgabe 08

In der kommenden Woche, am 2. und 3. März, findet in Bochum die technikhistorische Jahrestagung des VDI im Bergbaumuseum Bochum statt.

In diesem Jahr trägt sie den Titel „Frontiertechnologien – Technik in extremen Umwelten“. Technik dient der Menschheit auch dazu, die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit in Bereiche und Gebiete zu verschieben, die ihr vorher nicht zugänglich waren. Die „Frontier“ markiert dabei nicht nur eine Übergangszone, in der die Beherrschbarkeit von Natur und Umwelt durch den Menschen an Grenzen stößt, sondern in welcher auch die Unterscheidung von Zivilisation und Wildnis ausgehandelt wurde. Der Titel der Tagung spielt auf die vermeintliche Frontiermentalität an, wie sie der amerikanische Historiker Frederick Jackson Turner Ende des 19. Jahrhunderts als konstitutiv für die amerikanische Gesellschaft und ihre technische und zivilisatorische Erschließung des „Wilden Westens“ beschrieb. Dieser Frontiergedanke wurde später von den Ingenieuren und Wissenschaftlern aufgenommen, wie es im Bericht „Science the Endless Frontier“ (1945) des amerikanischen Wissenschaftsmanagers Vannevar Bush zum Ausdruck kam. Mit der Astronautik und dem amerikanischen Mondlandeprojekt konnte das Frontier-Konzept der Techniker und Ingenieure schließlich auch wieder raumgreifend wirken. Im Rahmen der Veranstaltung verleiht der VDI auch den Conrad-Matschoss-Preis für Technikgeschichte (VDI nachrichten waren Jury-Mitglied).  

http://www.vdi.de/bildung/technikgeschichte/conrad-matschoss-preis

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