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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Studie

Viele Firmen stehen am Anfang der Digitalisierung

Von Claudia Burger | 27. Juli 2017 | Ausgabe 30

„Bei der Digitalisierung gewinnt die Frage nach der geeigneten Organisationsform zunehmend an Bedeutung, denn sie beeinflusst maßgeblich den Erfolg der digitalen Transformation“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände (bayme vbm) Bertram Brossardt. Deshalb haben die bayme vbm ihre Mitgliedsunternehmen zum Thema Digitalisierung befragt und die Ergebnisse in einer Studie zusammengefasst, an der 129 Unternehmen teilgenommen haben und die VDI nachrichten exklusiv vorliegt.

Um den Umsetzungsstand der Digitalisierung im Unternehmen zu werten, wurde ein vierstufiges Reifegradmodell entwickelt: Es beginnt mit der klassischen Organisationsform, die zweite Entwicklungsstufe ist die hybride Organisation, die Dritte ist die digitale und schließlich steht auf der vierten Stufe die agile Organisation.

„Zwei Drittel der befragten M+E Unternehmen befinden sich noch in den ersten beiden digitalen Reifegraden und damit am Anfang der digitalen Transformation“, so Brossardt.

In der Branchenbetrachtung ist innerhalb der M+E Industrie der IT-Sektor am stärksten digitalisiert, gefolgt von der Elektro- und Elektronikindustrie und dem Fahrzeugbau. Weniger fortgeschritten ist der Stand derzeit noch in den beiden Branchen Maschinenbau und Metallerzeugung und -verarbeitung.

Bei mehr als 76 % der Unternehmen wird die digitale Transformation vom Geschäftsführer verantwortet. 6 % Firmen haben eine eigene Führungsstelle oder einen Geschäftsbereich für die Digitalisierung geschaffen.

Erfolgreich verlaufe der digitale Wandel vor allem dann, wenn Personen, die die Digitalisierung verantworten, einen fachbereichsübergreifenden Horizont aufweisen. Außerdem gelte: Je weniger Zeit Unternehmen ihren Mitarbeitern zur Umsetzung der digitalen Transformation zur Verfügung stellen, desto eher verharren die Firmen in einer niedrigen Reifegradstufe.

„Unsere Studie zeigt, dass Firmen mit einem hohen digitalen Reifegrad die Fähigkeit besitzen, schnell auf Veränderungen am Markt zu reagieren.“, so Brossardt. 

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