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Freitag, 15. Dezember 2017

Karrieretelefon

„Bringen Sie Ihren Namen bei potenziellen Vorgesetzten ins Spiel“

Von Peter Schwarz | 2. März 2017 | Ausgabe 09

Susanne Petz, Expertin für persönliche Kommunikation, stand vor Kurzem den Lesern der VDI nachrichten Rede und Antwort. Hier eine Auswahl der spannendsten Fragen und Antworten.

Foto: Privat

Susanne Petz, Expertin für persön- liche Kommunikation in Münsing.

Ich bin Abteilungsleiter bei einem Entwicklungsdienstleister der Automobilindustrie und seit 23 Jahren im Unternehmen. Nun wird meine Abteilung aufgelöst. Was genau mit mir passieren soll, ist noch nicht klar. Soll ich abwarten oder aktiv werden?

Jetzt ist es für Sie wichtig, Ihren Namen bei potenziellen neuen Vorgesetzten ins Spiel zu bringen. Denn wenn Sie weiterbeschäftigt werden, dann ja in jedem Fall in einem anderen Bereich des Unternehmens. Druck machen sollten Sie dabei allerdings nicht. Sondieren Sie ein wenig das Terrain, stellen Sie sich hausintern vor oder bringen sich wieder in Erinnerung. Gleichzeitig sollten Sie Ihren Marktwert sondieren, indem Sie sich bei anderen Unternehmen bewerben.

Ich bin Maschinenbauer, 34 Jahre alt und seit sechs Jahren bei meinem Arbeitgeber. Ich möchte mich neu orientieren, weil das Gehalt stagniert, keine Weiterbildungen angeboten werden. Was antworte ich bei Bewerbungen auf die Frage nach meinem Gehaltswunsch?

Ich würde auf diese Frage in der schriftlichen Bewerbung einfach nicht antworten. Wenn Sie im Bewerbungsgespräch nach Ihrem Gehaltswunsch gefragt werden, dürfen Sie die Antwort nicht schuldig bleiben. Doch dies ist in der Regel nicht die erste Frage, sodass Sie schon etwas mehr über das Unternehmen wissen und auch ein Gespür dafür entwickeln konnten, welche Pluspunkte Sie beim neuen Arbeitgeber erwarten können.

Nachdem ein US-Konzern unsere Firma übernommen hat, ist der Umsatz zusammengebrochen. 36 von 200 Leuten sollen freigesetzt werden. Wer an einer Abfindung interessiert ist, kann sich melden. Was soll ich tun?

Sie scheinen keine Hoffnung zu haben, dass es in Ihrem Unternehmen bergauf geht. Das heißt, der Wunsch, bis zum Ruhestand dort zu bleiben, wäre eine lange währende Wackelpartie. Was bringt es dann zu warten? Eine entscheidende Variable für Erfolg beim Wechsel des Unternehmens und der Branche ist: Können Sie der Veränderung auch positive Seiten abgewinnen? Nur dann werden Sie die Energie aufbringen und ausstrahlen, die für eine Neuorientierung wichtig ist.

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