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Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

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Arbeitsmarkt

Die besten Absolventen kommen aus München und Heidelberg

Von Wolfgang Schmitz | 1. Dezember 2016 | Ausgabe 48

Die TU München und die Universität Heidelberg haben nach Meinung der deutschen Arbeitgeber die besten Absolventen. Und zwar nicht nur gemessen an ihrem Fachwissen, sondern auch an ihren Softskills.

Das ist das Ergebnis des University Employability Rankings der französischen Personalberatung Emerging und des Beratungs- und Marktforschungsunternehmens Trendence aus Berlin. Arbeitgeber bewerten darin, wie gut die Absolventen der Hochschulen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind.

Auch im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Hochschulen gut ab: Arbeitgeber aus 20 Ländern bestätigen, dass deutsche Hochschulen nach den USA die besten Absolventen hervorbringen. Deutschland überholt damit Großbritannien.

Unter den zehn besten Hochschulen befinden sich neben der TU München noch drei weitere Hochschulen mit Technikschwerpunkt: die Hochschule München sowie die TU Berlin und die RWTH Aachen.

Den internationalen Vergleich dominieren nach wie vor Hochschulen aus dem anglo-amerikanischen Raum. Die TU München schafft es als einzige deutsche Hochschule mit Rang acht in die Top 10.

Aber die Zahl der deutschen Hochschulen, die im internationalen Hochschulranking vertreten sind, steigt. Unter den Top 150 befinden sich in diesem Jahr elf deutsche Hochschulen, drei Hochschulen mehr als noch 2015.

Für Arbeitgeber sind die wichtigsten Softskills, die neben dem Fachwissen die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen ausmachen, Anpassungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Flexibilität, Motivation sowie die Kompetenz, unter Druck arbeiten zu können.

„Die deutschen Hochschulen haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ihre Absolventen überzeugen Arbeitgeber nicht mehr nur durch sehr gutes Fachwissen, sondern immer mehr auch durch ihre Softskills“, kommentiert Trendence-Geschäftsführer Holger Koch. Deutsche Hochschulen sollten sich die USA zum Vorbild nehmen, wo es bereits eine enge Vernetzung der Studierenden mit potenziellen Arbeitgebern gebe.

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