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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Unternehmen

Prämie für mehr Absolventen

Von Wolfgang Schmitz | 7. Dezember 2017 | Ausgabe 49

Mecklenburg-Vorpommern will Zahl der Ingenieure in Betrieben erhöhen.

Meckpom BU
Foto: panthermedia.net/singkamc

Willkommen in den Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns. Die Landesregierung zahlt Mittelständlern Zuschüsse, wenn sie Jungingenieure einstellen.

Kleine und mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten ab sofort finanzielle Hilfe von ihrem Land, wenn sie mehr Hochschulabsolventen mit technischen Abschlüssen einstellen. Eine entsprechende Richtlinie sei Ende November veröffentlicht worden und rückwirkend zum 15. Juli in Kraft getreten, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag dieser Woche mit. Der Zuschuss werde maximal zwei Jahre lang gewährt und pro Arbeitsplatz auf insgesamt 45 000 € gedeckelt. Für das Programm, das bis Ende 2021 laufe, rechnet das Ministerium mit etwa 50 Anträgen pro Jahr.

Über die Hilfe sollen die Kapazitäten der Firmen im ingenieurtechnischen und im IT-Bereich ausgebaut werden, da sich deren Personalanforderungen etwa durch die Digitalisierung veränderten. Auch sollen Absolventen im Land gehalten werden, sagte ein Ministeriumssprecher. „Durch die Förderung können auch kleine und mittlere Unternehmen attraktive Einstellungsvoraussetzungen bieten. Dies ist in Zeiten der Fachkräfteknappheit unbedingt notwendig“, erklärte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). In der Folge sollten Wettbewerbsfähigkeit und Fachkompetenz von Betrieben durch die Entwicklung marktfähiger Produkte erhalten und weiter ausgebaut werden. „Zusätzliche Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten können in den Unternehmen vorangebracht werden“, sagte Glawe. Die Förderung erfolgt aus dem Topf der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Die Initiative gibt vor, dass es sich bei der geförderten Personalstelle um ein unbefristetes, zusätzliches und tariflich vergütetes Beschäftigungsverhältnis handeln muss.

Für den neuen Mitarbeiter muss es eine Ersteinstellung oder eine Einstellung nicht später als drei Jahre nach Hochschulabschluss sein. Die Förderhöchstdauer beträgt 24 Monate.

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