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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Gehalt

Softwareingenieure erhalten im Durchschnitt 3,1 % mehr Entgelt

Von Claudia Burger | 16. März 2017 | Ausgabe 11

Auch im letzten Jahr haben die Beschäftigten der Telekommunikation- und Informationstechnologiebranche (IKT) Einkommenszuwächse erhalten. Die Gehälter der Beschäftigten stiegen laut Entgeltstudie der IG Metall um rund 2,2 % (um 2,8 % in tarifgebundenen, in nicht tarifgebundenen um 1,6 %).

Die Daten sind das Ergebnis der aktuellen jährlichen Erhebung (zum 19. Mal) der IG Metall für die IKT-Branche, die die Gewerkschaft jährlich zur Cebit veröffentlicht. Ausgewertet wurden mehr als 39 000 Entgeltdaten aus mehr als 152 Betrieben. Basis für die Berechnung ist eine 35-Stunden-Woche, bei Umrechnung auf eine 40-Stundenwoche müssen die Werte um 14,3 % erhöht werden. Im technischen Segment erzielte die Jobfamilie der Software-Entwicklung mit einem Plus im Gesamtdurchschnitt in Höhe von 3,1 % die höchste Steigerung. Hier waren in einzelnen Jobgraden bis zu 6,4 % mehr im Portemonnaie drin. Verluste mussten hingegen laut IG Metall Leiter im Vertrieb hinnehmen, sie verdienten im vergangenen Jahr rund 111 100 €, das entsprach einem Minus von 3,9 %. Vor allem Leiter im Bildungswesen legten mit 9,9 % auf 95 840 € zu. Die gestiegene Nachfrage nach Fachkräften durch Themen wie Industrie 4.0. künstliche Intelligenz, Cloud und Big Data lassen sich auch in der Entwicklung der Einstiegsgehälter ablesen: Sie seien im Jahr 2016 um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Entgelt in der ITK-Branche 2017, 19. Erhebung. Bund-Verlag, 160 S., 19,90 € (auch als eBook verfügbar)

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