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Mittwoch, 13. Dezember 2017

Arbeitsmarkt

Steigender Bedarf an Elektroingenieuren

Von Peter Steinmüller | 18. Mai 2017 | Ausgabe 20

Elektroingenieure werden dringend gesucht, meldet der Personaldienstleister Hays in seinem „Branchenreport Elektroindustrie“. Der Studie zufolge wurden im vergangenen Jahr rund 10 000 Elektroingenieure benötigt, um allein die Personen zu ersetzen, die aus dem Erwerbsleben ausschieden.

Diese demografisch bedingte Entwicklung werde sich in den kommenden Jahren noch weiter fortsetzen, da die Generation der Babyboomer verstärkt in die Rente verabschieden.

Hinzu kommt der wachstumsbedingte Zusatzbedarf an Elektroingenieuren, der sich aus der rasch fortschreitenden Digitalisierung begründet. Aufgrund dieser Trends steigt der Bedarf an dieser Gruppe von 20 500 im Jahr 2016 auf jährlich 23 200 Ingenieure im Zeitraum von 2026 bis 2028.

Demgegenüber wachsen zwar auch die Zahlen der Studierenden, die ihre Prüfungen im Fach Elektrotechnik erfolgreich abschließen, kontinuierlich. Allerdings werden die Absolventen, die mit dieser Ausbildung ins Berufsleben einsteigen, bestenfalls die demografische Lücke, nicht aber den wachstumsbedingten Zusatzbedarf an Elektroingenieuren decken können, argumentiert der Report. Um diese Ingenieure anzuwerben, suchen viele Unternehmen heute schon im Ausland.

Im Zuge dieser gewachsenen Nachfrage ist laut Hays auch eine Veränderung bei den Kompetenzanforderungen an Elektroingenieure zu beobachten.

Eine weitere Studie, „HR-Report 2017 – Kompetenzen für die digitale Welt“ zeigt auf, dass die Unternehmen neben den bewährten Hard Skills bei den Bewerbern vor allem auf die Soft Skills achten. Die Bereitschaft, sich aktiv auf Veränderungen einzulassen, die Fähigkeiten im Umgang mit Unsicherheiten und hoher Komplexität stehen heute ganz oben auf der Agenda der Personaler.  

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