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Dienstag, 12. Dezember 2017

Studie

Vorstände erhalten im Durchschnitt 14 % mehr Vergütung

Von Claudia Burger | 30. März 2017 | Ausgabe 13

Parallel zu einem Rekordgewinnanstieg bei den bedeutendsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland (Dax-Unternehmen) haben sich die Vergütungen der Vorstandsvorsitzenden dieser Unternehmen deutlich erhöht. So stieg der Jahresüberschuss nach Steuern um 37 % – und damit so stark wie seit 2010 nicht mehr.

 Gleichzeitig erhöhte sich die aktuelle durchschnittliche Gesamtvergütung der Dax-Vorstandsvorsitzenden im Geschäftsjahr 2016 auf rund 7,1 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg von rund 14 % gegenüber 2015. Gleichzeitig gab es in keinem Geschäftsjahr zuvor so viele Wechsel an der Spitze von Dax-Unternehmen. Lediglich 22 der 30 Vorstandsvorsitzenden waren 2016 ganzjährig tätig und konnten für den Jahresvergleich in die Analyse aufgenommen werden. Die nationale Vergütungsrangreihe wird von dem SAP-Vorstandsvorsitzenden mit 15,33 Mio. € angeführt. Er löst den letztjährigen Spitzenreiter Daimler ab, dessen Vorstandsvorsitzender mit 13,78 Mio. € an zweiter Stelle folgt. HeidelbergCement folgt mit 9,99 Mio. €. Am Ende des Vergütungsvergleichs findet sich der Vorstandsvorsitzende von Infineon mit 2,84 Mio. €.

Im internationalen Vergleich liegen SAP und Daimler unter den europäischen Spitzenwerten, aber noch weit hinter US-amerikanischen Topvergütungen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Analyse „hkp/// group Geschäftsberichtsauswertung Vorstandsvergütung Dax 2016“. Sie stützt sich auf die öffentlichen Angaben der 30 im Börsen-Index Dax-notierten Unternehmen zur Vorstandsvergütung.

Die Analyse bezieht alle Vergütungselemente einschließlich Altersversorgung und Nebenleistungen ein und stützt sich auf den Transparenzstandard der Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK).  

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