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Donnerstag, 12. Januar 2017, Ausgabe Nr. 01

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Studie

Mitarbeiter- Skills der Industrie 4.0

Von Claudia Burger | 23. Januar 2015 | Ausgabe 04

Hinsichtlich der Industrie 4. 0 gibt es neben der Umsetzung neuer und wirtschaftlicher Lösungen große Herausforderungen im Bereich der Arbeitsorganisation, da Industrie 4. die Arbeitsprozesse verändern wird.

Wo die Industrie 4.0-Fähigkeiten noch erarbeitet werden müssen, wird meist nicht die Technik, sondern die fehlende Veränderungsfähigkeit innerhalb der bestehenden Organisation als Hemmnis genannt. Das ist ein Ergebnis der von Ingenics AG und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO durchgeführten Studie „Industrie 4.0 – Eine Revolution der Arbeitsgestaltung – Wie Automatisierung und Digitalisierung unsere Produktion verändern werden“.

Lebenslanges Lernen steht bei den Verantwortlichen der Industrie 4.0 ganz hoch im Kurs.

Die Studie wurde auf Grundlage einer Befragung von 518 Produktionsverantwortlichen erstellt und soll ein Bild des Umsetzungsstands von Industrie 4.0 in deutschen Industrieunternehmen geben. Laut Ingenics wurden mehr als 8000 Industrieunternehmen in Deutschland kontaktiert. Knapp die Hälfte der befragten Produktionsverantwortlichen kommt aus der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Ein Drittel der Teilnehmer arbeitet in Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern (KMU), 60 % in Großunternehmen.

Industrie 4.0 werde zu einer Reduzierung einfacher, manueller Fähigkeiten führen, das sagen 51 % der Befragten. Führung erlange zwar eine neue Bedeutung, aber die Anzahl der von einer Führungskraft zu führenden Mitarbeiter werde generell abnehmen. 50 % der Befragten erwarten auch, dass sich das Modell der Mitbestimmung in den Betrieben ändern wird. Was die Produktionsverantwortlichen von den Mitarbeitern zukünftig erwarten, ist der Grafik rechts zu entnehmen.  

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