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Donnerstag, 20. April 2017, Ausgabe Nr. 16

Donnerstag, 20. April 2017, Ausgabe Nr. 16

Digitalisierung

„Maschinen lernen, aber sie denken nicht“

Von Claudia Burger, Regine Bönsch, Jens D. Billerbeck | 20. April 2017 | Ausgabe 16

Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, sieht große Chancen für Deutschland.

BU Bendiek (1)
Foto: Ulrich Zillmann

Sabine Bendiek, Chefin von Microsoft Deutschland, wünscht sich von den Deutschen mehr Mut beim Thema Digitalisierung.

VDI nachrichten: Frau Bendiek, wir stehen kurz vor der Hannover Messe. Was beabsichtigen Sie dort mit Ihrem Messeauftritt?

Bendiek: Die Hannover Messe ist für uns die große Leistungsschau von Microsoft. Da gehen wir mit einem sehr großen Stand hin, insgesamt 1200 m2, und zeigen dort Kundenbeispiele zur digitalen Transformation. Das sind Anwendungen aus Industrie und Dienstleistung, aus Deutschland und international. In Deutschland ist es mittlerweile angekommen, dass das Thema digitale Transformation extrem wichtig ist.

Sabine Bendiek

Wie schnell muss denn die digitale Transformation passieren?

Sehr schnell. Das muss in den nächsten zwei bis maximal drei Jahren entwickelt werden. Zumindest sollte man bis dahin ein Konzept haben.

Welche Branchen sind denn vorne, welche hinken hinterher?

Im Einzel- und Großhandel passiert derzeit sehr viel, auch im Automobilbereich oder bei den Medien. Etliche Branchen haben durch den Druck der Veränderung ihr Transformationstempo deutlich gesteigert. Jede Versicherung will in Zukunft ein Technologiehaus werden.

Und im Maschinenbau?

Da läuft die digitale Transformation gerade erst an. Die Unternehmen haben sich zunächst stark auf die Automatisierung der Produktion konzentriert. Mit der Digitalisierung der Produkte fangen sie jetzt erst an. Das größte Thema ist hier die vorausschauende Wartung. Und das hat ganz schnell Auswirkungen auf die Prozesse im Unternehmen: auf den Technikereinsatz, auf das Management der Ersatzteilversorgung und vieles mehr.

Stichwort Internet der Dinge, kurz IoT: Da fehlt es doch vor allem noch an Standards.

Interoperabilität ist bei IoT ein großes Thema. Da gibt es viele unterschiedliche Anbieter mit unterschiedlichen Schnittstellen – und am Ende des Tages müssen wir sicherstellen, dass alles miteinander funktioniert. Wir sind deshalb in einer Reihe von Organisationen und Industriekonsortien aktiv, um das voranzubringen. Und auch wir selbst legen unsere Schnittstellen für Kunden und für Entwickler offen.

Ist das die neue Offenheit Microsofts?

Das ist ein wichtiger Teil der Neuausrichtung von Microsoft: Dass wir als Unternehmen viel stärker in Ökosystemen denken. Wir müssen sicherstellen, dass jeder, der unsere Produkte einsetzen will, dieses auch kann – auf den unterschiedlichsten Plattformen. Gut ein Drittel der Workloads auf unserer Cloud ist heute Linux. Es ist heute auch völlig normal, dass wir Betriebssysteme wie Android unterstützen. Der Kunde soll für sich entscheiden. Wir müssen offen sein und mit anderen zusammenarbeiten.

Welches sind für Sie zurzeit die spannendsten Techniken?

Künstliche Intelligenz (KI) ist mit Mixed Reality derzeit das wichtigste Thema überhaupt. Beide Technologien haben das Potenzial, die Welt in den nächsten Jahren komplett zu verändern. In beiden Feldern sind wir extrem stark aufgestellt. Wir haben alleine 6000 Entwickler, die im Bereich KI arbeiten, und das schon seit vielen Jahren.

Welche Produkte werden davon profitieren?

KI ist ja kein Produkt für sich, sondern wird am Ende in jedem Produkt drinstecken. Es geht doch ganz allgemein darum, Maschinen zu befähigen, Entscheidungen zu treffen. Das steckt dann in Windows 10 mit Cortana, im Internet der Dinge oder in Automatisierungstechnologien. Auch in unserer Cloud-Plattform Azure ist extrem viel KI drin, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen. Das erlaubt den Produkten, Intelligenz zu entwickeln.

... also noch schneller zu denken als ein Mensch?

Diese Intelligenz unterscheidet sich ganz fundamental von der menschlichen Intelligenz. Maschinen denken nicht. Sie sind einfach in der Lage, aus großen Datenmengen Muster zu erkennen, Rückschlüsse zu ziehen und so zu lernen. Sie können lernen, aber ohne zu denken.

Es freut mich sehr, dass die Künstliche Intelligenz jetzt da ist. Schon am MIT habe ich Vorlesungen des KI-Pioniers Marvin Minsky gehört und war begeistert. Ich fand das Konzept, Maschinen intelligenter zu machen, faszinierend.

Entscheidend ist: Die Menschen müssen wissen, was die Maschinen tun, wie sie es tun und wie wir die Maschinen trainieren. Und: KI muss demokratisiert werden, jeder muss drankommen dürfen.

Wie nehmen Sie die Menschen mit?

Das gehört zu unseren ethischen Grundsätzen: KI ist etwas, das dem Menschen hilft, ihn unterstützt. Aber es sollte nichts sein, was den Menschen komplett verdrängt. Menschen, die nicht genau wissen, wie KI funktioniert, werden misstrauisch! Wir müssen klarmachen: Wenn es um Entscheidungen geht, die auf Basis großer Datenmengen getroffen werden, hat die Maschine einfach ganz viele Vorteile, weil sie diese Datenmengen viel besser überschauen und analysieren kann. Der Mensch hat dagegen ganz andere Fähigkeiten: intuitives Entscheiden, Kreativität. Das transparent zu machen, ist eine große Aufgabe für Unternehmen und Politik.

Was tut Microsoft im Bereich autonomes Fahren?

Natürlich eine ganze Menge. Wir haben mit unterschiedlichen Automobilherstellern Kooperationen. Zum Beispiel mit Renault/Nissan. Dort bauen wir gemeinsam eine ganze Plattform rund ums autonome Fahren auf. Beim BMW 5er sind wir beteiligt, wo Sie Office 365 direkt aus dem Auto haben können. Die Frage ist doch zurzeit: Wie schaffen wir es, ein wirklich autonomes Fahren zu kreieren, das vor allem sicher ist.

Auf der anderen Seite will sich jeder Hersteller und Zulieferer mit den Diensten und der Benutzeroberfläche von den anderen Anbietern differenzieren. Microsoft positioniert sich in diesem Feld wie in anderen auch: Wir stellen Technologie zur Verfügung, die befähigt, Mehrwerte darzustellen.

Wird es ein Microsoft-Auto geben?

Pläne dieser Art sind mir zumindest nicht bekannt.

Fällt mit der Digitalisierung die Hälfte aller Arbeitsplätze weg?

Da gibt es eine ganze Spannweite von Prognosen – von gar nichts bis zu 50 %. Aber der Blick in die Vergangenheit zeigt: Mit steigender Automatisierung haben wir immer mehr sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen. Natürlich sind Jobs weggefallen, aber in der Summe ist die Entwicklung positiv. Wir müssen gesellschaftlich aufgreifen, wie wir möglichst viele Menschen in die digitale Zukunft bringen.

Wir setzen uns beispielsweise im Rahmen des digitalen Bildungspakts mit zwölf Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dafür ein, dass unser Bildungssystem den Schritt ins digitale Zeitalter geht, um möglichst viele Menschen gut auszubilden. Das fängt an mit digitaler Bildung in der Schule, geht über Aus- und Weiterbildung im Beruf und berührt auch die Frage: Was machen wir mit denen, die wir nicht so richtig in die neue Welt mitnehmen können? Wie stellen wir sicher, dass auch diese Menschen eine lebenswerte Zukunft haben? Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Wo stehen wir heute als Bundesrepublik?

Vielen Studien zufolge stehen wir im Mittelfeld bei Themen wie Infrastruktur, Investitionsklima, Mittelstand. Wir müssen an vielen Stellen noch Gas geben. Aber mit unserer breiten industriellen Basis haben wir eine Riesenchance, als Gewinner aus der Digitalisierung hervorzugehen. Doch das passiert nicht von selbst – da müssen wir hart dran arbeiten. Das Thema darf im Wahlkampfgetöse nicht von der Agenda verschwinden. Dazu gehört auch die richtige Abwägung zwischen Sicherheit und digitalen Geschäftsmöglichkeiten.

Passiert genug?

Es gibt vielversprechende Ansätze, aber die Gerechtigkeitsdebatte bringt uns in der Digitalisierung nicht voran. Das Potenzial ist jedenfalls riesig. McKinsey sagt, zusätzlich sei 1 % des BIP pro Jahr möglich. Das sind bis 2025 rund 500 Mrd. € plus. Dann gibt es auch wieder was zu verteilen.

Wie sieht der Weg in die digitale Zukunft aus? Dazu gehört auch das Thema Cloud! Das wurde hierzulande ja lange heiß diskutier, ist aber mittlerweile bei vielen akzeptiert: Man bekommt die digitale Transformation nicht hin ohne Cloud – auch aus Sicherheitsaspekten. Microsoft betreibt weltweit mehr als 100 Rechenzentren, da sehen wir weltweit zigtausend Angriffe und managen sie. Wir wissen, was da draußen an Bedrohungen unterwegs ist.

Ist die Skepsis der Deutschen ein Problem?

Ob Skepsis ein Vorteil ist, das weiß ich nicht. Die Deutschen wollen Dinge verstehen und Probleme schon im Vorhinein erkennen, um sie entsprechend zu managen. Das kann eine große Stärke sein und das hat uns eigentlich immer stark gemacht. Was wir jetzt brauchen, ist der richtige Mix – den Mut, Dinge auch auszuprobieren.

Sorgfältigkeit und das Risikoverständnis sind Superstärken, die wir beibehalten sollten, aber jetzt müssen wir die Schnelligkeit und das Testen dazugeben, um wirklich in den Zeiten der digitalen Transformation erfolgreich zu sein.

Müssen die Arbeitszeitgesetze in Deutschland geändert werden?

In Deutschland versuchen wir manchmal Dinge zu regeln, die nicht mehr der Lebenswirklichkeit gerade der jüngeren Generation entsprechen. Bei uns im Unternehmen ist Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort das, was wir mit dem Betriebsrat vereinbart haben. Viele unserer Leute sagen, ich möchte für mich entscheiden, wann und wo ich arbeite.

Das heißt, ich habe mit Sicherheit viele Leute, die zu Zeiten arbeiten, die vielleicht nicht den üblichen Geschäftszeiten entsprechen, aber dafür können sie am Nachmittag beispielsweise ohne Nachfrage ihre Kinder abholen und mit denen ein paar Stunden verbringen. Das ist absolut in Ordnung und sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben.

Wir nennen das Work-Life-Flow, es ist ein Verwischen der Grenzen. Ähnlich ist es auch mit Themen wie dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz: So wichtig und gut es ist, dass wir versuchen, Menschen eine zuverlässige Grundlage für ihr Erwerbsleben zu geben, so sehr müssen wir aufpassen, dass wir Möglichkeiten für Menschen nicht kaputt machen, indem wir regulieren.

Wie wirkt sich das Konzept auf das neue Bürogebäude in München aus?

Wir haben einen holistischen Ansatz gewählt, bei dem wir drei Aspekte der New Work umsetzen: Das sind die bereits erwähnte Vertrauensarbeitszeit und der Vertrauensarbeitsort, das spiegelt sich im Design und der Architektur wider. Nicht jeder Mitarbeiter hat vor Ort einen Arbeitsplatz und einen Schreibtisch, und nicht alle Arbeitsplätze sind mit einem Schreibtisch ausgerüstet. Wir haben auch Lehnstühle oder Sofas. Ich selbst habe auch keinen festen Arbeitsplatz, und kein Vorzimmer.

Das finden manche irritierend, wenn ich da irgendwo am Schreibtisch sitze. Meistens bin ich allerdings in Meetings.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Technologie. Unser ganzes Gebäude ist drahtlos. Wir haben hier Technologien, die niemand zu Hause hat. Bei uns wird der Kohlendioxidgehalt gemessen und frischer Sauerstoff zugeführt für frisches Denken. Das Büro muss ein Ort sein, wo die Mitarbeiter gern sind.

Einige andere Firmen wie IBM in den USA holen mittlerweile ihre Mitarbeiter zurück ins Büro.

Das Büro, der Arbeitsplatz, wird nie ganz obsolet sein, aber wir glauben an unser Konzept. Wenn wir wollen, dass das Büro auch ein angenommener Arbeitsort ist, der funktioniert in einem Konstrukt, wo jeder für sich selbst entscheiden kann, wann und wo er arbeiten möchte, bis auf wenige Ausnahmen, muss das Büro etwas sein, wo die Menschen gern hingehen, weil sie sich dort gut vernetzen können mit Kollegen, weil sie sich dort wohlfühlen, weil sie das Gefühl haben, dass es ihnen eine perfekte Arbeitsumgebung bietet. Ich weiß nicht, ob es der Qualität hilft, gerade hoch qualifizierte Wissensarbeiter ins Büro zurückzubeordern. Wir setzen auf den Mehrklang.

Wie sind Sie Chefin eines solchen Unternehmens geworden?

Durch eine große Begeisterung für das, was ich tue. Technologie ist etwas, was mich fasziniert, was ich mag. Ich mag die Geschwindigkeit der Veränderungen, das Neue.

Was man auch braucht, ist Hartnäckigkeit, aber man muss über sich selbst lachen können, wenn es nicht läuft. Und man sollte zu falschen Entscheidungen stehen und daraus lernen.

In einer Microsoft-Studie ist herausgekommen, dass Mädchen im Alter von 16 Jahren das Interesse an Mint-Themen verlieren. Was tut Microsoft dagegen?

Noch im Kindergarten sind 50 % der Mädchen interessiert an den Mint-Themen. Wir verlieren sie irgendwo auf der Strecke.

Microsoft hat einige Aktivitäten ins Leben gerufen. Darunter auch die Initiative „Code your life“, mit der wir Schülerinnen und Schüler fürs Programmieren und Informatik begeistern wollen. Unsere Studie gibt keine Antworten, aber wir haben Anhaltspunkte gewonnen: Es ist wichtig, Mädchen die Themen anders nahezubringen, sie mehr zu ermutigen zu Naturwissenschaften. Mädchen fragen mehr nach der Sinnhaftigkeit, sie wollen wissen, wofür sie etwas tun.

Und man muss mehr über Rollenvorbilder sprechen. Wer kennt denn eigentlich erfolgreiche Frauen in Wissenschaft, Forschung oder als Erfinderinnen? Das muss mehr in den Vordergrund rücken.

Ich finde es spannend, dass mit „Hidden Figures“ erstmals ein Film in den Kinos ist, der sich genau dieses Thema zu eigen macht. Wer hätte sonst gedacht, dass es schwarze Mathematikerinnen gegeben hat, ohne die es die Mondlandung nicht gegeben hätte?

Beim eigenen Recruiting achten wir auf einen ausgewogenen Anteil an Frauen. Unsere Quote liegt im Schnitt in Deutschland bei 26 %. Der Frauenanteil bei Jüngeren liegt bei 50 %, das sind nicht rein technische Stellen, aber wir sagen den Leuten immer, dass sie zumindest Spaß an Technik haben müssen.

Ist es schwer für Sie, ein Vorbild zu sein?

Das finde ich nicht. Ich versuche schon sichtbar zu sein. Wenn ich Mädchen das Gefühl gebe, dass es völlig normal ist, Chefin zu sein, ist das gut. Ich war auf einer reinen Mädchenschule. Als ich von der Schule gekommen bin, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, dass eine Frau als Chefin ungewöhnlich ist. Mädchen und Jungen müssen daran glauben, dass alles möglich ist, wenn sie es nur wollen.

Bei Microsoft gilt, dass nach Leistung befördert wird. Was wir sicherstellen müssen, ist, dass wir Leistung objektivieren können. Frauen und Männern leisten manchmal unterschiedliche Beiträge.

Kommunikation beispielsweise ist wichtig. Dafür muss man Mechanismen einbeziehen. Das ist etwas, was wir sehr aktiv als Unternehmen machen. Es gibt wenige Frauen, die wirklich sehr laut darauf hinweisen, wie gut die Arbeit ist, die sie machen. Die hoffen immer, dass es andere sehen. Es gibt wenige Frauen, die deutlich sagen, dass sie Karriere machen wollen. Auch das gilt als unbescheiden. Männer tun das schon eher. Jede weibliche Managerin, die ich je befördert habe, musste ich ansprechen.

Werden Sie die Belegschaft noch weiter aufbauen?

Wir stellen jedes Jahr in Deutschland zwischen 40 und 50 Menschen direkt von der Uni mit festen Verträgen ein. Nach einem Jahr müssen wir für sie einen festen Arbeitsplatz finden. Das hält die Belegschaftskultur gesund, denn es kommen immer wieder neue, junge Menschen dazu. In eher technisch fokussierten Themen wie Cloud haben wir immer wieder großes Interesse. Wir stellen ständig ein, haben aber seit Jahren zwischen 2600 und 2800 Mitarbeitern. Im Moment funktioniert es für uns sehr gut in Deutschland. Aus unserer Sicht hat das Land immense Möglichkeiten. Das Thema digitale Transformation ist eine Riesenchance.

Und Sie finden auch immer noch die Fachkräfte? Bekommen Sie genügend Initiativbewerbungen?

Wir bekommen schon sehr, sehr viele Bewerbungen, aber gerade bei technischen Positionen ist es auch nicht immer leicht, sie schnell zu füllen. Wir haben natürlich den Vorteil, dass unsere Marke bekannt ist, wir als guter Arbeitgeber angesehen werden und über Themen wie das neue Büro in München oder die Hololens einen guten Lauf haben.

Bitte vervollständigen Sie den Satz „Ein guter Mitarbeiter…“

... ist teamfähig. Und er ist neugierig, im Sinne von Weiterlernen.

Welche Rolle spielt Bill Gates noch im Unternehmen?

Am Ende des Tages ist er natürlich das große Mastermind in Sachen Visionen, auf denen Microsoft aufgebaut wurde. Aber er ist nicht mehr aktiv im Geschäft. Er fokussiert sich auf seine Stiftung und steht bestimmt auch als Sparringspartner für Satya Nadella zur Verfügung, drängt aber seinen Rat nicht auf. Im Geschäft ist er nicht sichtbar. Das ist auch richtig. Und ich glaube, er kann auch sehr zufrieden sein, wie Satya Nadella die Geschäfte führt.

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