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Donnerstag, 10. August 2017, Ausgabe Nr. 32

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Kernkraft

Hendricks legt Konzept zur Castor-Rückführung vor

Von Stephan W. Eder | 3. Juli 2015 | Ausgabe 27

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat Mitte Juni ein Gesamtkonzept zur Rückführung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und England vorgelegt. Danach sollen die 26 Castor-Behälter bundesweit auf vier Zwischenlager verteilt werden.

 Die Castoren sollen dem Konzept zufolge auf die Zwischenlager in Philippsburg (Baden-Württemberg), Biblis (Hessen), Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Isar (Bayern) verteilt werden.

Hendricks verständigte sich mit den deutschen Kernkraftwerksbetreibern auf das weitere Vorgehen. Diese müssten jetzt Entscheidungen über die Antragstellung für konkrete Standorte zu treffen.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fühlt sich von Hendricks übergangen und sieht „eine Regelverletzung“. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte: „Eine so wichtige Frage kann man nicht einfach mit den Betreibern lösen.“ Ein solch wichtige Angelegenheit müsse „auf Chefebene“ diskutiert werden. Dabei müsse auch die Frage beantwortet werden, ob die Zwischenlager für den Atommüll zu Endlagern werden könnten. 

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