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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Stromnetze

1000 km Seekabel sollen Strom von Island nach Großbritannien bringen

Von Katharina Otzen | 13. November 2015 | Ausgabe 46

Energie aus Geothermie und Wasserkraft will Großbritannien über ein 1000 km langes Seekabel aus Island importieren. Der britische Premierminister David Cameron hat eine interministerielle Arbeitsgruppe damit beauftragt, die Höhe der dafür nötigen Hilfen zu prüfen und einen sogenannten „Contract for Difference“ (CFD) zu verhandeln.

In einem solchen CFD wird im Energiesektor in Großbritannien ein sogenannter Strike Price festgelegt. Er bildet für den Strompreis eine Untergrenze, durch die die Regierung die Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Projekts absichern hilft: Wenn der Marktpreis für Strom diesen Strike Price unterschreitet, interveniert sie, und die Preisdifferenz wird gezahlt.

Edi Truell, der gerade von Londons Oberbürgermeister Boris Johnson als Berater engagierte Finanzier, steckt hinter dem Island-Kabelprojekt. Disruptive Capital, Truells Investment-Gesellschaft, gehört das Projektunternehmen Atlantic Superconnection, das das auf Kosten von 5 Mrd. £, umgerechnet rund 7 Mrd. €, veranschlagte Kabel verlegen will .K.O.

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