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Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

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Messe K 2013

Kunststoff- und Kautschukindustrie will in Düsseldorf glänzen

Von Guido Deussing | 4. Oktober 2013 | Ausgabe 40

Rund 3100 Unternehmen der Kunststoff- und Kautschukindustrie aus 60 Ländern bereiten sich aktuell auf das für sie wichtigste Branchenevent vor: die Kunststoffmesse K 2013 in Düsseldorf. Sie findet turnusmäßig alle drei Jahre statt. In diesem Jahr öffnet sie vom 16. bis 23. Oktober ihre Pforten.

Für die Kunststoff- und Kautschukindustrie sei die momentane Lage uneinheitlich und schwierig zu bewerten, sagte Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der Kunststoffmesse K 2013. Dennoch blicke die Branche zuversichtlich in die Zukunft: "Wir gehen von einem stabilen Jahr aus mit leichten Rückgängen oder leichten Zuwächsen", erklärte der Unternehmer. Er zeigte sich überzeugt davon, dass "von unserer Leitmesse wichtige Impulse ausgehen und das Geschäft neuen Schwung erhält".

Die positive Grundstimmung ist verhalten. Dennoch ist sie spürbar: "Die Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert sich im K-Jahr dynamisch, innovationsstark und zuversichtlich", fasst Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, seine Eindrücke zusammen. Der Gastgeber der Kunststoffmesse freut sich: "Nirgendwo auf der Welt ist die Rohstoff-, Verarbeitungs- und Anwendungstechnik in solch einer Bandbreite zu erleben wie auf der K in Düsseldorf."

Die Anbieter von Maschinen und Ausrüstungen (Hallen 1 bis 4 und 9 bis 17) werden die größte Gruppe von Ausstellern bilden. Das hat auf der K Tradition, weiß Reifenhäuser, selbst Aussteller unter anderem von Extrudern. Schwerpunkte gesetzt würden vor allem in puncto Kundennutzen, Energie-, Ressourcen- und Materialeffizienz.

Mit verbesserten Standardkunststoffen, Bio-, Spezial- und verstärkten Kunststoffen sowie neu entwickelten Strukturwerkstoffen und Funktionspolymeren werden sich die Hersteller von Rohstoffen, Halbzeugen und technischen Teilen in den Hallen 5 bis 8a präsentieren. Bei der zweitgrößten Ausstellergruppe stehen energieeffiziente und umweltschonende Produktlösungen im Mittelpunkt. Die Kautschukindustrie wiederum eröffnet durch das "Schaufenster der Gummibranche" Halle 6 den Blick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich "Kautschuk und thermoplastische Elastomere".

Angemeldet haben sich laut Dornscheidt rund 3100 Aussteller aus 60 Ländern. Den Löwenanteil stellt Europa, angeführt von Deutschland mit 1018 Ausstellern. Auf Rang zwei im Gesamtklassement folgt Italien (400), China (342) belegt Platz drei.

Aussteller aus Asien belegen 2013 deutlich mehr Ausstellungsfläche als 2010.

Für den Messechef spiegelt die Statistik der K 2013 die Veränderungen auf dem Weltmarkt wider: "Während die Nettoausstellungsfläche der fünf größten asiatischen Ausstellernationen China, Taiwan, Indien, Japan und Südkorea sich 2010 noch auf 18 800 m2 belief, ist sie in diesem Jahr mit 25 000 m2 um ein gutes Drittel größer." Bemerkenswert sei auch, dass von der Finanzkrise betroffene Länder wie Griechenland, Spanien und Italien auf der K 2013 eine stabile oder sogar noch größere Präsenz als noch vor drei Jahren zeigten. Ähnliches gelte für die USA. Hier habe sich die Zahl der Aussteller zwar nur unwesentlich vermehrt, deren Ausstellungsfläche aber wachse von 4300 m2 in 2010 auf 5300 m2.

Zwei Premieren auf der K 2013 hebt Dornscheidt besonders hervor: "Unter dem Dach von Halle 7 präsentieren Hochschul- und Forschungsinstitute auf dem Science Campus der K 2013 zukunftsweisende Themen." Ziel sei es, unter anderem den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Die Sonderschau "Kunststoff bewegt!" wiederum böte einen wichtigen Ein- und Überblick hinsichtlich der globalen Funktionen und Anwendungen von Kunststoffen in den Bereichen Industrie, Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft. GUIDO DEUSSING

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