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Dienstag, 12. Dezember 2017

Mobilfunk

Apple darf 5G testen

Von Regine Bönsch | 10. August 2017 | Ausgabe 32

Apple hat die Erlaubnis erhalten, „experimentelle Tests“ im Millimeterwellenbereich zur Vorbereitung auf die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) durchzuführen. Die angefragte Zulassung wurde dem Konzern inzwischen von der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) erteilt – sie gelte für ein Jahr, teilte Heise Online mit.

Apple will im 39-GHz- sowie im 28-GHz-Frequenzband mit zwei in Kalifornien platzierten Transmittern Testläufe durchführen, die Daten zum Einsatz von Geräten in „künftigen 5G-Netzen der Mobilfunkanbieter“ liefern sollen. Apple scheint einen derartigen Netztest zum ersten Mal durchzuführen, analysiert der Onlinedienst. Für 3G- und 4G-Netze wurden keine ähnlichen Anmeldungen bekannt. Der Konzern arbeitet möglicherweise an einem hauseigenen Baseband, das die Funkverbindungen des iPhones verwaltet. Mit dem Chiphersteller Qualcomm, der seit Jahren Mobilfunkchips an Apple liefert, trägt der Konzern inzwischen einen großen Patentstreit aus.

Apple hat die Entwicklung zentraler Chips für iPhone und iPad Schritt für Schritt selbst übernommen, neben dem Prozessor will das Unternehmen offenbar auch den Grafikprozessor (GPU) komplett selbst entwerfen. Möglicherweise ist geplant, auch ein hauseigenes Baseband-Modem mit in die A-Chip-Reihe zu integrieren. Vor der Einführung des ersten iPhones hatte Apple sogar in Erwägung gezogen, ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen – oder als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) Kapazität bei Netzbetreibern einzukaufen, wie Apples vormaliger iOS-Chef jüngst öffentlich erklärte.rb

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