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Donnerstag, 21. September 2017, Ausgabe Nr. 38

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Software

Business Intelligence wächst weiter

Von Ariane Rüdiger | 22. September 2016 | Ausgabe 38

Auf Business Intelligence (BI) und Business Analytics spezialisierte Softwareunternehmen blicken auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2015 zurück und konnten beim Umsatz erneut kräftig zulegen. In Summe erwirtschafteten die 14 vom Marktforschungsunternehmen Lünendonk in seiner jüngsten Marktstichprobe aufgeführten Anbieter auf dem deutschen Markt im vergangenen Jahr einen Umsatz von 425,3 Mio. €, ein Zuwachs von 11 % gegenüber 2014.

Das hohe Wachstum resultierte vor allem aus der Nachfrage der Kunden nach Softwarelösungen zur Visualisierung von Daten und Kennzahlen und deren fachbereichsübergreifender Zusammenführung. Dabei nehmen die Datenmengen in den Unternehmen durch die Umstellung auf digitale Prozesse und Geschäftsmodelle stark zu. Entsprechend wachsen die Anforderungen an ihre Auswertung und Verwendung durch die Werkzeuge der BI.

Von den in der Studie betrachteten Anbietern mit Aktivitäten im deutschen Markt führt SAS mit einem Umsatz von 142 Mio. € um Längen. Teradata folgt mit einem geschätzten Gesamtumsatz von 91 Mio. €. Die Softwarehäuser erwarten auch für die kommenden zwei Jahre ein Wachstum von etwa 10 % pro Jahr, wobei die Auslandsumsätze stärker wachsen sollen als die im Inland. Die von Lünendonk nach ihren Investitionsplänen befragten Anwender von BI-Software untermauern diese positive Erwartung.

Ob die Anbieter allerdings das produzieren, was die Kunden letztlich gerade am dringendsten brauchen, zeigt ein Vergleich zwischen den Gebieten, in die Anwender vor allem investieren wollen, und den von den Anbietern identifizierten wichtigsten Markttrends, in die sie naheliegenderweise meist ihre Investitionen lenken. Auf Platz eins beider Listen stehen Visualisierungstools. Doch ab Platz zwei zeigen sich Divergenzen: Während Anbieter die Selbstbedienungs-BI für den zweitwichtigsten Trend halten (also BI-Werkzeuge, die von Fachabteilungen ohne explizite Hilfe der IT Abteilung eingesetzt werden können), sehen die Anwender dieses Thema erst auf Platz sechs. Sie investieren am zweitliebsten in vorausschauende Analytik, gefolgt von mobilen BI-Lösungen, die wiederum bei den Herstellern erst auf dem sechsten Platz der Trendliste zu finden sind.jdb

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