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Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

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Werkstoffe

Ein Stahl wie ein Knochen

Von Iestyn Hartbrich | 23. März 2017 | Ausgabe 12

Ein Forscher-Team mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE) hat einen Stahl mit knochenähnlichen Eigenschaften entwickelt. Der Werkstoff habe einen enorm hohen Ermüdungswiderstand, so die Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten.

Bei regelmäßiger Belastung entstehen in allen Materialien Risse auf der Mikro- und Nanoebene, die nach vielen Lastzyklen zum Bauteilversagen führen. Ziel der Forscher war es nach eigenen Angaben, einen Werkstoff zu designen, der frühestmöglich verhindert, dass sich diese Risse ausbreiten.

Der Stahl ähnelt in seinen Eigenschaften menschlichen Knochen. Es handelt sich um eine Legierung aus Eisen, Mangan, Nickel und Aluminium, deren verschiedene metastabile Phasen (Kristallstrukturen) in nanometergroßen Lamellen angeordnet sind. Die Forscher verglichen den Stahl im Experiment unter anderem mit hochfesten TRIP-Stählen, die in Automobilkarossen verbaut werden.har

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