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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Mobile World Congress

Finnische HMD auf dem Nokia-Retro-Trip

Von Regine Bönsch | 2. März 2017 | Ausgabe 09

Arto Nummela, der CEO von HMD, war sichtbar stolz auf all das, was seine Firma in Barcelona im Gepäck hatte. Das finnische Unternehmen, das gemeinsam mit einer taiwanischen Foxconn-Tochter Smartphones unter dem Label Nokia designt und verkauft, zeigte einen Tag vor Messebeginn gleich drei Modelle, die auch in westlichen Märkten punkten sollen.

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Foto: Regine Bönsch

Retro-Handy: Die finnische HMD legt das Kulthandy Nokia 3310 wieder neu auf.

Das Nokia 6 ist in China schon seit einigen Wochen auf dem Markt, soll aber wie seine kleinen Brüder im zweiten Quartal auch in europäischen und damit deutschen Läden zu kaufen sein. Extrem flach kommt es im Aluminiumgehäuse mit einer 16-Megapixel-Haupt- und einer 8-Megapixel-Frontkamera daher.

Ganz anders das Nokia 5, das mit abgerundeten Ecken, leicht abgespeckten Kameras und Arbeitsspeicher brillieren will. Die beiden Geräte vereint: neueste Snapdragon-Technik von Qualcomm an Bord, dazu „pures und sicheres Android 7“, wie Nummela betonte.

HMD macht sich nicht die Mühe, das Google-Betriebssystem noch einmal zu überarbeiten, ganz im Gegensatz zu fast allen anderen Konkurrenten. Damit durchlaufe es gerade bei den Apps im Playstore einen schnelleren Sicherheitscheck als der Wettbewerb, so HMD.

Die Nokia-Marke zeigte in Barcelona auch smarte Uhren und einfache Handys, neudeutsch: Feature-Phones. „Das 3310 lebt“, verkündete Nummela und zeigte ein Handy, das dem Kultmodell zum Verwechseln ähnlich sieht. Allerdings haben sich die Sprechzeiten mit 22 h verzehnfacht, die Stand-by-Zeiten liegen bei einem Monat.

Für Fans gibt es den altbekannten Nokia-Rington aus den Anfängen des digitalen Mobilfunks und das Spiel Snake dazu. In Barcelona war genau dieses Gerät der Publikumsmagnet.

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